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deshalb häufig empfohlen worden, unerachtet dieVariationen in der Abweichung schon ziemlichfrüh beobachtet sind.
Die Ziehung eines Meridians — wenn auchnur eines magnetischen — gewährte in der prak-tischen Geometrie den Vorthcil, die graphischenInstrumente, dergleichen vorzüglich jdcr Meßtisch,mit großer Leichtigkeit zu benutzen. Das Bestre-ben, die Auflösung vieler Aufgaben durch geome-trische Konstruktion zu bewirken, war vielleichtdurch die analytische Geometrie befördert, undselbst der treffliche Lambert verwandte noch vielZeit auf die geometrische Darstellung von analy-tischen Resultaten. In der praktischen Geometrieaber hielt man sich vorzugsweise an die Konstruk-tions-Methoden, weil dabei weniger oder gerin-gere Fehler zu befürchten waren, als bei demGebrauch der goniomctrischen Werkzeuge, derenUnvollkommenheit allerdings weit größere Fehlerunvermeidlich machte,
Man empfahl daher, und wohl mit Recht,die graphischen Instrumente, deren möglicheVervollkommnung flicht unterblieb, und sic sindbis zum Ende des vorigen Jahrhunderts fast aus-schließlich in der Geodäsie gebraucht,
In unscrm gegenwärtigen Jahrhunderte aberist die Verfertigung sehr genauer Winkelmesser soweit gediehen, daß die Anschaffung solcher Werk-zeuge, welche bis dahin nur auf den Sternwar-ten — und noch nicht auf allen — gesehen wur-den, das Vermögen eines praktischen Geometers