wenn man nicht dort denselben Stand der freienAckerbauern hat, wie am Rheine. Am Rheine,wo der Bauer seinen Ackerhof eben so frei besitzt,wie der Edelmann seinen Rittersitz, ist es nichtmerklich, wenn der Edelmann verschwindet, weilgleich ein Bauer vorhanden, der den Nittcrsitzbeackert, und seine Steuern entrichtet, und imKreise Kempen hat es der Ackerbau nicht nach-theilig empfunden, daß von 51 Rittersitzen 48 indie Hände des Bauern gegangen. — Allein dortist es anders. Alle Güter liegen in dem doppel-ten Socialkontrakte, der überall entsteht, wo Ero-berung gewesen, und der Stand der freien Acker-bauern wird jetzt erst durch die Ablösungen her-vorgerufen, die der König vor 8 Jahren befohlen,indem er den ganzen Gutsverband aufgehoben,in welchem die Hintersaßen mit dem Hauptgutestanden, und von diesem, als ihrem Dominio, ab-hängig waren.
Da es daher für den Augenblick noch unmög-lich ist, ein ganz gleichförmiges Steuersystemdurch die ganze Monarchie einzuführen, so hatman in einzelnen Zweigen desselben angefangen,um es so nach und nach einzuführen, so wie sich1 ) die statistischen Kenntnisse langsam zusammen-finden, die dabei nothwendig, und wie 2) dieinnen: Verhältnisse der Provinzen sich den neuenSteuern nachbilden können.
Hierauf beziehen sich die Worte des Königsiy der Einleitung zu dem Zollgesetze vom 2Gen