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Ueber Handel und Gewerbe, Steuren und Zoelle
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Zweitens hemmt unsere Grundsteuer die Ge-werbe nicht, da wir keine indirekte Abgaben ha-ben, so kann jeder kaufen, verkaufen, transporti-ren, laden und abladen, so wie es ihm genehmund gelegen, ohne daß er durch irgend eine Ab-gabe oder Kontrolle hierin beschrankt ist. DerVerlust, den die Gewerbe durch die beständigeKontrolle erleiden- ist sicher viel größer- als die20 pCt. Hebungskosten bei den Konsumtionssteu-irn. Während der eine darüber nachdenkt, wieer die Steuer umgehen will und der andre,wie er jenen beobachten und fangen will, könntenbeide etwas Nützlicheres thun.

Hiezu köinmt, daß bei uns die Städte, ob-gleich sie keine Konsumtionsstsuern Wahlen, dochnicht mehr zu den privilegirtcn Ständen gehören,so wie früher. Sie zahlen von ihrem unbe-weglichen Eigenthum die Grundsteuer, wie dasLand- und bei ihnen wird der Pachtprcis eben-falls als die Rente angesehen, so das Eigcnthumträgt, und die der Staat besteuert. Ein Haüs,das 1200 Thlr. Miethe trägt- wird mit einer-freien Rente von 900 Thlr. eingesetzt. Es wirdnämlich ein Achtel für Reparatur abgezogen, undein Achtel für allmähliges Verschwinden der Häu-ser. Von diesen 900 Thalern bezahlt es nun100 Thlr. in der Grundsteuer, gerade wie einBauernhof, der 900 Thlr. Pacht trägt.

Eine Stadt, wie Kölln, bringt allein 36,000Thlr. Grundsteuer auf, und eine, wie Berlin- in