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Ueber Handel und Gewerbe, Steuren und Zoelle
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So hat dieses kluge und freiheitlicbendeVolk in seiner Gesetzgebung immer seinen Acker-bau geehrt.

Die Grundsteuer ist in Brabant nicht hoch.Sie ist cs nirgend, wo Alle, tragen, und wo siegleichförmig vertheilt ist. In Brabant war derAdel nie steuerfrei. Blos sein Kastcl mit seinerUmwallung war frei; Haus, Garten und Hof-raum was zwischen den Schloßgrabcn lag, etwa2, 3 oder 4 Morgen. Aller andere Boden standmit dem Bauergutc in gleicher Linie.

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Ihre Bemerkung, daß der Landbau am ein-träglichsten für den Mittlern Gutsbesitzer ist, fin-det sich am Rhein vollkommen bestätigt. ImVergleich mit den Marken und Preußen habenwir keine andere als mittlere Gutsbesitzer, da imDurchschnitt unsere Ackcrhöfe von 50 bis 100Morgen sind, von 1 und 2 Pferden, selten von 3und 4 Pferden. Bei der großen Bevölkerung, diewir haben, wo z. B. im Regierungsbezirk Düssel-dorf 8051 Menschen auf der Quadratmcile woh-nen, hätten wir jedes Jahr eine Hungcrsnoth,wenn unser Acker, nicht so getheilt wäre und da-her so viel trüge. Selbst im Jahr 1816 warennoch so viel Lebensmittel erzeugt, daß wir wohl-feile Zeit gehabt hatten, wenn nur 12 bis 1500Menschen auf der Quadratmcrlc gewohnt, wie in