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Ueber Handel und Gewerbe, Steuren und Zoelle
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sind auch keine Krankheiten ausgebrochen, welchesbei jeder früher» Hungcrsnoth der Fall war.Dieses verdankt man vielleicht der großen Erfin-dung, aus mehlartigen Substanzen geistige Ge-tränke zu bereiten und besonders der, diese ausKartoffeln zu bereiten. Wären die Menschen genö-thigt, schlechte und unnahrhafte Speisen zu ge-nießen, so konnten sic die Verdauung derselbennoch immer durch einen Schluck Brannteweinbefördern. Denn dieser bleibt jetzt immer wohl-feil, da auf einem Morgen Kartoffeln in einemJahre so viel Weingeist wächst, als auf einemMorgen des besten Weingartens in fünf undzwanzig Jahren.

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Die große Betriebsamkeit deren sich nacheinem solchen Hnngcrjahre die Gesellschaft imAnbau der Lebensmittel hingiebt, ist sicher eineder Hauptursachen, daß nach so thenrcn Zeitengleich wieder wohlfeile cintreten. Im Jahr 1817sind gewiß doppelt viel Kartoffeln gepflanztworden, als im Jahr 1815.

Die Menge der Lebensmittel, die durch diesegrößere Betriebsamkeit erzeugt werden, ist eineUrsache der Vermehrung der Bevölkerung, weilnun viele Ehen zu Stande kommen- die ohne die-ses nicht würden zu Stande gekommen scyn.Denn die Bevölkerung ist intmer auf dem Mari-mo, auf dem sic sich bei den vorhandenen Lebens-mitteln erhalten kann.