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Ueber Handel und Gewerbe, Steuren und Zoelle
Entstehung
Seite
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so in den Früchten in zwei verschiedenen Jahrenstatt finden, die nahe beisammen liegen, die Ko-sten des Magazinirens vielleicht schon dadurchhcrauskämcn, wenn man von dem Grundsätzeausginge, cinznkanfen, wenn es wohlfeil sey, undzu verkaufen, wenn es theuer sey, und also nichtsthun, wie mit Korn handeln, ohne allen philan-tropismus und ohne alle moralisckc Reden.

Ich will hier die Stelle anführen, auf dieich mich beziehe:

»Oben ist schon bemerkt worden, daß überJäger- und Fischcrvölker deswegen so oft und soschnell Elend einbricht, weil sie den Vorrath vonLebensmitteln, den ste auf einmal erhalten, nunnicht gleichförmig auf den Monat und arufs Jahrvertheilen können.

"Dieses gleichförmige Vertheilen ist dasjenige,was am meisten zum Wohlbefinden der Völkerbeitragt, mehr noch wie die natürliche Frucht-barkeit des Bodens. Denn wenn diese sich auchauf einmal verdoppelte und mit ihr die Mengeder Lebensmittel und mit dieser die Mengeder Menschen, so würde wahrend den 20 Jahren,daß die Volksmenge sich verdoppelte, die Gesell-schaft sich allerdings in einem sehr angenehmenZustande befinden. Allein sobald der Boden dieBevölkerung erreicht, die er tragen kann, so wirddiese wieder stillstehend, und wenn nun ein Miß-jahr kommt, iil' dem nur die Hälfte der Lebens-rnittel wachst, so ist die Gesellschaft, ungeachtet