schreibet.' als etwas verächtliches erscheint undKornwucher genannt wird. So hatte der großeKornhändler Kertcl in Mainz, Unangenehme Auf-tritte mit dem Volke, — obschott er blos mit Ost-see-Getreide handelte, wovon die Mainzer ohne-hin nichts gehabt) wenn er es nickt hatte kommenlassen. Er handelte viel nach Frankreick, weil esda noch theurer war, wie in Mainz, ein Zeichen,daß da der Mangel noch größer, und die Men-schen noch mehr hungerten, dieses empfanden dieMainzer übel, und nöthigten ihn Mainz zu ver-lassen.— Uebrigens hat Kertel den Hülfsvereinengroße Quantitäten unter dem Marktpreise über-lassen.
Niemand ist übrigens durch das. Geschreyüber, den Kornwuchcr, das alle süddeutsche Zei-tungen damals erhoben, harter gestraft worden,wie die armen Schweizer, bei denen das BröddaS Dreifache von dem gekostet- was es in El-berfeld nut Hülfe der kornhandelnden Hansagekostet, wodurch denn in der Schweiz so unsäg-liches Elend entstanden.
Der Buchhändler Büschler hat eine neueAuflage der Schrift über den Elberfelder Korn-vcrein fürs größere Publikum drucken lassen. DerTitel ist: Wie schützte sich Elberfeld in den Jah-ren der Noth 1816 und 1817 vor Brodmangel?
Handl. u. Gewerbe- ( )