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dann wieder neue 200 Last zu kaufen, über 4Wochen abzuliefern. Dieser Vorschlag kam den7. Juni an, und den 8. schickte der Kornvcrciuschon eine Stafette nach Amsterdam, mit demAufträge, die 200 Last zu verkaufen —und andere200 Last zu kaufen. So ein rascher Entschluß istbei einer Regierungsbehörde unmöglich, da sicimmer genöthigt, um selber außer Verantwortungzu bleiben, höheren Orts anzufragcn, worüberdenn der Augenblick verstreicht, wo die Sacheausführbar war.
Es ist deswegen unrecht, die Regierungsbe-hörden wegen etwas zu tadeln, was nothwcndigaus ihrem Mechanismus hervorgcht, weil jederTadel der die Sache trifft, immer mehr oderweniger auch die Personen verletzt," so mit darinbefangen sind.
Daß am Nicderrhcin die Noth nicht nochgrößer geworden, das verdanken wir allein demgroßen Kornhandel, den einige Hauser in Elber-feld und Cölln und Mainz getrieben haben. —Wenn diese nicht so ungeheure Vorräthe aus derOstsee hatten kommen lassen, so hätte cs uns ge-gangen wie in der Scbweiz, wv viele Menschenverhungert sind, weil kein Korn vorhanden undweil kein einziges der großen Züricher, Aarauerund Baseler Häuser, sich auf den Kornhandel mitder Ostsee gelegt. — Als Ursache daß sie diesesnicht gethan, giebt man an: daß der Handel mit' Korn in den Augen des Volks und der Zcitnngs-