217
men kau«; so muß er sich in Jahren des lieber-flnffes gefallen lassen, daß sie ihm geben, was er-haben soll.
Ist Mangel da, so ist die Grundursache derThcurung diese: daß das Verhältniß der vorhan-denen Lebensmittel zü denen, die gebraucht wer-den, zu klein ist. — Dieses Verhaltniß kann nurdadurch hergestellt werden, daß weniger gebrauchtwerden, und dieses nur durch eine strenge Öko-nomie, die sich durch die ganze Gesellschaft ver-breitet, und die eine' Folge der Theurung ist.
Ich glaube, daß die Gesetzgebung auch dasVerwandeln mehligter Substanzen in geistige Ge-tränke verbieten kann, wenn sie solches der politi-schen Klugheit angemessen findet — wenn sienämlich sicher, daß sie dasjenige damiterreicht, was sie sich vorsetzt.
So halte ich es für politisch klug, daß diefranzösische Regierung 1812 das Branntewcin bren-nen verbot, weil dadurch alles Korn und alleKartoffeln in der Mchlkonsümtion blieben, diesonst in Getränke verwandelt wurden, weil Frank-reich damals nach aussen gesperrt war, und blosauf sein eignes Wachsthum beschränkt.
Daß die Regierung sich dadurch die Liebedes gemeinen Mannes erwarb, war ein Nebcn-umstand, der auch wohl zu berücksichtigen.
Eben so halte ich cs für klug, das Brennenaus Kartoffeln zu verbieten, sobald sie in ihrem