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Gesetz hervorrief, welches den Grachcn—fallend—^ so großen Ruhm verliehen.
Der Fehler Roms lag damals darin, daßsich das Grundeigcnthum in zu wenig Händenbefand — daß der freien Ackerbcsitzer 'zu wenigegeworden. Denn das große Grundeigenthumgreift auch immer wuchernd um sich, und eingroßer Hof frißt zuletzt ein ganzes Dorf undalles Land, was den Kleinen gehört.
Dadurch, daß die großen Familien das unge-heure Staatsdomain so unter dem Namen dessZer publiclis bekannt war, in Pacht hatten —übten sie eine große Ueberlegenheit über allekleinen Ackerbesitzer; und wenn diese in Nothwaren, so liehen sie ihnen Geld, und brachtenso nach und nach den Acker der Kleinen ebenfallsan sich.
Ums Jahr 388, nach Erbauung der Stadt,war Licinius Stolo Volkstribun. Dieser,ein Mann von großem Geiste, sah das Verderb-liche, so dem Staate aus diesem großen Staats-domain erwachsen würde — wie dadurch allekleinen Eigenthümer verschwinden, und allesGrundeigenthum in die Hände weniger großenFamilien kommen würde.
Einsehend, daß die freien Grundeigenthümerdie Starke der Rcpublick machten — und daßder der natürliche Besitzer des Ackers sey, derauf ihm wohnt und ihn baut, setzte er unter hef-