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Ueber Handel und Gewerbe, Steuren und Zoelle
Entstehung
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Zustande befinden. Mein sobald der Boden dieBevölkerung erreicht, die er tragen k>>n», so wirddiese wieder stillsichend, und wenn nun ein Mis-jahr kommt, in dem nur die Hälfte der Lebens-mittel wäcbst, so ist die Gesellschaft, ungeachtetder erhöhten Fruchtbarkeit des Bodens, doch wie-der in gleicher Notch

Deswegen sind alle Weingegenden arm, weildie Erndten so ungleich in ihrer Ergiebigkeit sind.Es leidet keinen Zweifel, dasi ein Morgen Wein-garten in einem Jahrhundert das Doppelte cin-bringt, als derselbe Morgen in einem Jahrhun-derte mit Frucht bestellt. Allein da nach einerguten Weincrndte oft sechs schlechte folgen, unddas richtige Vcrtheilcn auf 6 Jahre etwas sehrschweres für den Menschen ist, so bleibt der Wein-bauer immer arm weil bei ihm nicht, so wiebeim Ackerbauer, die Natur das richtige Derthei-lcn übernimmt.

Die Gesellschaft würde sehr gewinnen, wennsie solche Anstalten träfe, wodurch auch beimAckerbau die Erndten zweier Jahre mehr in- unddurcheinander wirkten und sich gleichförmigervcrtheiltcn. Etwas geschieht durch den wohlha-benden Bauer, der nicht genöthigt, zu verkaufen,und oft zwei Erndten aufbewahrt wovon dieeine auf dem Speicher, die andre in der Scheune.Auch tragt der Welthandel diesem Ausgleichenbei, weil der große Kaufmann häufig Vörrätheauf Sveculation kauft, find sie dann liegen läßt,