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schwach ist, ungeachtet sie fast keine Krankheitenhaben. —Der Mangel an Lebensmittelnund die ungleiche Vcrtheilung dersel-ben widersetzen sich jeder Vermehrungder Bevölkerung.
So wie der Mensch Hausthiere zähmt, undHccrden erzieht, die ihn mit Milch versehen, sowie er Hirte wird vermehren sich seine Lebens-mittel — auch kommen sie ihn nun gleichförmig— und sein Wohlstand vermehrt sich und die Be-Bevölkerung.
Die Größe der Triften bestimmt dann dieGröße der Heerden und diese die Größe der Be-völkerung. — Ist einmal so viel Vieh vorhanden,als die Triften tragen können, so hat die Ver-mehrung der Lebensmittel und die Vermehrungder Bevölkerung ihre Grenze erreicht. So giebtcs Dörfer in den Schweizcralpen, in denen dieBevölkerung seit Jahrhunderten stillstehend ist.
Die größte Vermehrung der Lebensmittel undder Bevölkerung geschieht aber dann, wenn derJäger und der Hirte Ackerbauer werden — wenndas bewegliche Zelt sich verwandelt in die festeHütte — wenn der Meirsch das Band der Gesell-schaft knüpft, wenn des Feldes Grenzen derMarkstein bestimmt — wenn das schützende Gesetzdie Habe schirmt und die Hütte. — Mit der Si-cherheit des Eigenthnms vermehrt sich die Freudeam Eigcnthum und mit dieser dessen Menge, undindem die Kriegseinrichtung Sicherheit gegen die