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als Fischer, — sei es lselbst als Hirte — überallist die Bevölkerung ungemein geringe. — Ge-wöhnlich wohnen in großen Strichen keine 50Menschen auf der Quadratincilc, weil der Lebens-mittel so wenige sind, die die Natur freiwilliggibt, besonders aber deswegen, weil die Natursie so regellos gibt — auf einmal zuviel unddann wieder lange gar nichts. —Den einen Tagist die Jagd ergiebig — und dann einmal wiedermehrere Tage hindurch nicht. Der Jäger dernoch gar keine Mittel hat, die Lebensmittel auf-zubewahren— denn Salz fehlt ihm fast immer —ist dann gleich wieder im Mangel. Eben so derFischer; den einen Tag gibt das Meer einengroßen Uebcrfluß — und wenn 8 Tage spatereine Zeitlang ungestüme Mitterung eintritt, soleidet er gleich Hunger, und er muß leben wiedie Raubthiere, welche, nachdem sic sich einmalsatt chnd übersatt gegessen — auch 8 Tage, hun-gern müssen. *)
Der Engländer Maltus hat in seinem Wer-ke: über die Hemmnisse der Bevölkerung, alledie Ursachen zusammengestcllt, woher cs kommt,daß bei den wilden Völkern die Bevölkerung so
0 In Amerika fand Herr von Humbold ein Fischer»Volk, welches in» Winter, wenn die Srröme angeschwol»len und ausgetreten, und kein Fischfang möglich, voneiner fette» Tbonart lebte, die es aus Mangel andererNahrung zu sich nahm. Dieses waren Erd esser.