Druckschrift 
Ueber Handel und Gewerbe, Steuren und Zoelle
Entstehung
Seite
160
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Wir bitte»/ Ew. fürstl. Durchlaucht wollensich auch hier kräftigst verwenden, damit die ge-rechten Klagen der in dieser Anleihe Betheiligtenbald aufhörcn können.

Nichts ist erfreulicher und heilbringender imStaat, als gegenseitiges Vertrauen zwischen Fürstund Unterthanen, Regierung und Regierten.

Die Bürger Elberfelds glauben insbesondereum baldige Rückzahlung dieser gezwungenen An-leihe bitten zu dürfen, als sie in einer höchst be-dcnklichenZeit, im Jahre 1815, von ihrem Vertrauenzum Staate Beweise gegeben haben. Wir wollennicht hoffen, daß der Staat je wieder unter ähnli-chen Verhältnissen die Kassen seiner Bürger inAnspruch zu nehmen möge gezwungen werden.

Wenn indcß Bereitwilligkeit von einer Seitebewiesen ist, so ist es ein billiger Wunsch von.der andern, pünktliche Erfüllung der Verbindlich-keiten zu finden, es mögen nun diese direkte ein-gegangen oder übernommen seyn.

Wir verharren in tiefster Ehrfurcht

Ewr. fürstlichen Durchlaucht.

(Hier folgen die Unterschriften.)

Elberfeld, den 24. Julius 1818