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Allein die Vorthcile, die die Zolllinie «nsgewähren würde, standen doch vielleicht in keinemVerhältnisse mit den Kosten, so auf ihre Erhal-tung müßte verwendet werden, da die östlichenProvinzen bei einer Landgrenze von 400 Meilenund bei einer Seegrenze von 100Meilen nur eineFläche von 4100 Quadratmcilen mit einer Bevöl-kerung von etwas über 7 Millionen Einwohnerhaben.
Wenn man bedenkt, daß Frankreich bei einerSeegrenze von 275 deutsche Meilen und bei einerLandgrenze von 230 deutsche Meilen eine Flachevon mehr denn 8000 Quadratmcilen einschließt,auf der eine Bevölkerung von nahe 30 Millionenwohnt, so sieht man, daß Preußen bei 100 Mei-len Seegrenze und bei 550 Meilen Landgrenze,nur unter sehr großen Schwierigkeiten auf einZollsystem kommen kann, das auf denselbenGrundsätzen beruht, wie das Französische, indemPreußen nur ein Drittel der Bevölkerung vonFrankreich hat, und dabei 150 deutsche Meilenmehr an Grenzen, als dieser Nachbarstaat.
Bedenkt man ferner, daß die Höhe der Zölleimmu als eine Prämie wirket, so auf die Kontrebande gesetzt wird, daß, sobald diese Prämie10—15 oder 20 pCt. beträgt, der Drang zu demGewerbe der Kontrebande so stark ist, daß eineeinfache Zolllinie schon nicht mehr genüngt, son-dern daß einige Stunden hinter der ersten einezweite Zolllinie muß angelegt werden / wo dann