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ricbtungcn sich als unzulänglich bewiesen, unddie versprochenen Früchte ausblicben, aufdie man sich verlassen, so brach die Noch undder Hunger und das Elend mit Macht in dieuntern Volksklassen, und wenn da die Hülfe sichnicht im Volke selber entwickelte, so wäre dasElend nicht abzusehcn gewesen. In solchen Fal-len treten nun die Namen hervor, die im Volkeguten Klang haben, und das altrömische Ver-hältniß der Klientel tritt wieder ein, wo der Ge-ringere sich in den Schutz des Mächtigemempfiehlt. Auf diese Weise entwickelten sich inallen Gemeinen und Ortschaften die Hülfsvereine,welche alle mit dem Koblenzer Ccntralvereine zu-sammenhiengcn, von dem sie ihre Früchte und ihreHülfsmittcl bezogen. Durch diese Einrichtunghatte sich ein großes System von Verbindungenin der Landschaft entwickelt. In jedem Ortekannten sich die bedeutendsten Menschen, sie hat-ten mit einander gearbeitet, sie hatten wöchentlichZusammenkünfte gehabt, und sie hatten es ge-lernt, wie man Geschäfte im Großen betreibt.
Früher wäre cs sicher unmöglich gewesen,eine so große Adresse in der Landschaft zu Stan-de zu bringen. Auch würde es jetzt noch unmög-lich seyn, über andere Gegenstände eine zu Standezu bringen. — Die Idee von einer Verfassungist die einzige, die jetzt so allgemein verbreitet ist,daß sich eine so große Menge Bürger zur Unter-zeichnung einer Adresse an den König entschloß-