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Ueber Handel und Gewerbe, Steuren und Zoelle
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berührt, ohne daß diese etwas davon erfahrt,bis sie sie im Amtsblatte lies't, geschieht dieErhebung der Seezölle grade auf diese Weise.Und obschon diese bis auf 16 pCt. gehen, (da siedie einzige allgemeine Staatsabgabe sind, so derStaat hat), so geschehen diese Angaben ganz ehr-lich, und ein Kaufmann bewacht den andern,daß er die Gesetze nicht umgehe, Dort lebtnemlich die Gesellschaft nicht mit der Regierungin einem heimlichen Kriege.

Indem die Zölle auf diese Weise bloß Staats-abgabe sind, so befördern sie den Ackerbau derinländischen Gewerbe auf eine einfache und völlignaturgemäße Weise, wie man solches auch inNordamerika gesehen, wo die Gewerbe mit jedemJahre zunehmcn, ungeachtet der Arbeitslohn sehrhoch ist, weil die Bevölkerung noch so dünne,daß erst 360 Menschen auf der Quadratmeilewohnen.

Zölle, die als Prohibitivzölle wirken, unddie die Maaren von ihren natürlichen Straßenabführcn, zu diesen würde ich nie rathcn.

Erstens bringen sie nichts ein, weil man einedoppelte und dreifache Donancn-Linie habenmuß, so wie Frankreich, welche diesem Staatetäglich 9000 Bcrl. Thlr. kostet. *)

*) Nach spätern officiellen Angaben der französischenRegierung hatte Frankreich im Jahr i 3 i 8 nicht wenigerals 26000 Douanen, die jährlich i 5 Millionen Franktesteten. Also täglich 41000 Frank.