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Ueber Handel und Gewerbe, Steuren und Zoelle
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gen, wegen der Oberlehn des Staats, so glaubeich, daß man hiebei von dem Gesichtspunkte ans-gchen muß: daß sic niedrig sind, unddaß sie viel cinbringen. Beides gehört zu-sammen.

Es liegt in der Natur der Dinge, daß dasWasser den Berg hinablauft, und daß wenn dieRegierung eine Zolllinic anlegt und einen hohenTarif bekannt macht, daß dann die Privatperso-nen ebenfalls einen Zolltarif bekannt machen derniedrigere Sätze hat, als der der Regierung, undfür diesen nun ebenfalls besondre Zollstadte an le-gen , die den Namen Defraude-Büreaus.führen. Der Kaufmann sendet seine Waaren an denSpediteur, und dieser laßt sie an den Zollstädtencingchen, welche die niedrigsten Sätze hat.Was hilft es jetzt den Niederländern, daß ihreZollbürcaus für 10 pCt. eingehende Rechte dieMaaren durchlassen, da die Kette der Dcfrande--Büreaus, die ebenfalls ums ganze Königreichgeht, Pc für 4 pCt. einführen, und Bürgschaftfür jeden Verlust leisten.

Eine Folge hievon ist, 1) daß die Staats-zölle wenig cinbringen, und 2) daß die inländi-schen Fabricken nicht um 10 pCt. begünstigt wer-den, sondern nur um 4 pCt.

Ich glaube, daß man bei allen Zollliniendas zum einig leitenden Grundsätze zu nehmenhat. Die Satze so niedrig zu machen, daß sich