— 15
Waarc wird theuer verkauft, und es wird einansehnliches darauf verdient.
Indem der Gewerbtreibende oder der Fabri-kant seinen Verdienst seinen Mitbürgern zurSchau stellt, indem er sich entweder schöne Kleiderkauft, oder/ nachdem die Gelegenheit es gibt,schöne Pferde und Wagen — so ladet er diesezur Theilyahme an diesem Gewerbe eilt, indemer ihnen zeigt, wie portheilhaft solches sey. Auchkonnten sie es schon an der immer größer» Aus-dehnung sehen die jeder Gewerbtrcibender seinemGeschäfte gibt, sobald solches einträglich ist.
Es legen sich nun des Vyrtheils wegen meh-rere auf dieses Gewerbe und die Neuen suchendadurch sich Kundschaft zu erwerben, daß sie umetwas geringere Preise verkaufen.
Der erste Gewerbtreibende ist genöthigt, die-sen niedrigeren Preisen zu folgen, oder setzt auchwohl schnell seine Preise herunter, um jene wie-der nieder zu bringen« und sie zum Abhaspelnzu nvthigen.
Welcher von beiden Fallen nun eintreteumag, auf jeden Fall gehey die Preise zurück, undmit den Preisen geht es grade wie mit einemSperr- Rade, das zwar rückwärts gehetaber nie vorwärts.
Indem nun die Preise sinken, so sucht manden Verlust, den mau dadurch erleidet, durchdie geringere Güte der Maaren zu ersetzen, mannennt dieses Fabrickvorrhcile, 3n einige