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1 (1819) In zwei Abtheilungen
Entstehung
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der und Laienschwestern in den Klöstern, welche die gewöhnst,chen Arbeiten und den Verkehr mit der Welt besorgten.

Denn seit die Mönche die Tonsur und die Weihen bekom-men hatten, und völlige Geistlich: geworden, hielt man cs fürunjchicklich, daß sie sich außer dem Gottesdienste und den A>>,dachtsübungcn noch mit weltlichen Dingen beschäftigten.

Diese Laienbrüder waren halb geistlich und halb weltlich,und standen höher als bloße Weltmenschen. Sie hatten sichdem Kloster geschenkt, und hießen deswegen Oovarsn (auchhießen sie Oblaten, als solche, die sich dem Kloster oder!>miOrden zu Lehn dargebracht.)

Viele wohnten im Kloster andere wohnten außer dem,selben und cs würde im Mittelalter Sitte, sich einem Ordenanzuschließen, ohne förmlich ein Glied desselben zu werdin.Selbst Eheleute und ganze Familien traten auf diese Weise inein abhängiges Verhältniß zum Orden, unterstützten seine Znmcke, beherbergten reisende Ordensleute, und hofften dadurch, daßsie die Angelegenheiten des Ordens als ihre eigene ansahm,eine höhere Stufe im Himmel zu erreichen. Dieser affiliittmwurden so viele, daß der heilige Franz von Assisi ihnen eimbesondere für sich bestehende Organisation gab, die ihre eigenmKongregationen h.atten, und ihren General wählten. Doch standdieser General unter dem Hauptgeneral des Franziskaner Qrdens,welches auch billig: da rin General des Landsturms doch immerdem General der Armee muß untergeordnet sein.

Jeder Orden hatte nun drei Abheilungen. Die erste undangesehenste waren die Mönche; die zweite waren die Nonne»,und die dritte waren die Weltleute oder Affiliirten des Ordens.Diese hießen Tertiaricr.

Die meisten derselben bleiben als Laien in ihren bürgerst,chen Verhältnissen, und verpflichten sich nur zu einem frömmer»Leben, so daß sie täglich einige Pater Noster und Ave Mariamehr beten als gewöhnlich, dann zu bestimmten Zeiten fasten, öfter

beichten undkommuniziren.Sie besuchen, womöglich,

die Kirchen ihres Ordens, beschenken diese, und können, wennsic wollen, die Kleidung ihres Ordens tragen. Doch tragen siegewöhnlich nur das Scapulier oder den Gürtel unter ihrer bür'