feste und strenge Ordensregel, welche die erste war und die noch,her in allen Klöstern des Abendlandes angenommen worden.
Auch bei uns wurden solche CLnobirn für Einsiedler gebM,wovon eins der ältesten das auf dem Berge zu Gladbach umrJahr 745 von BaNerich einem fränkischen Grafen und Hin«feiner Gemahlmn erbaut wurde. *) Leo III weihte cs dem hci/ligen Vieth, 954 wurde cs von den streifenden Hunnen zerstört.Im Jahr 972 aber durch de» Erzbischof von Kölln, einen gc.-bohrncn Grafen von der Lausitz, wieder aufgebaut, und so lMdieses alte Benediktiner Cünobiuni, unter dem Namen der Abu,von Gladbach ein Jahrhauscnd hindurch auf jenem Berge gestaii-den, — und steht, da sein Gemäuer stack ist, vielleicht noch ei»Jahrtausend da, als Denkmal einer vergangenen Zeit.
Eben so wurde die Benediktiner Abtei Sicgburg an der Sitzund die Abtei Werden an der Ruhr gebaut.
Dieser arbeitenden Mönchstaaten entstanden nach und »schan 2ooO in Europa, und sie erwarben sich in einer rohen Zkitgroße Verdienste um die Cultur der Gegenden, um die Brsistirgung des Ehristcnkhums und um die Erhaltung der Krnnlnijft.Alle folgten der Regel des heiligen Benedikts, und erst im 11.und raten kamen mehrere Mönchsorden auf, so andere Regkl»befolgten und andere Kleidungen trugen.
Als die Klöster nach und nach großen Grundbesitz erworbenhatten, so wurden sie üppig und weltlich gesinnt. Die Fürst!»sahen sie als Pfründe» an, als geistliche Domänen, und ernann-ten weltliche Grafen und Ritter zu Arbten. (^aienäbte. Kanumendatnräbre.) Die klösterliche Ordnung.-gerietst hiedurch ga»j
-9 Nach alten Urkunden lag die Abtei Gladbach in liaidu» inKsaimw,— in der Gegend der Mahmiühlen so sich von Müisorth bis Nersmerstreckt. Man glaubt gewöhnlich dag vor den Krcuzzügc» keine Was-sermühlen in Deutschland seien bekannt gewesen. Dieser Aiisdru-kin tinibu» inoienaiurn lchcint das Gegenthcil zu beweisen,
-"9 Die Grafen von Kessel waren Voigtc der Abtei von 124z des izi:,wo die Voigtei an Walram Grafen von Jülich kam. Seit der Zellblieb die Voigtei bei Jülich. Auster dem Slhirmvoigte hatte dieMeinoch einen Vülicu, Schultheiß der ihr Rechsbeistand war. Do»t 172 bis 1704 hatte sic gs Schultheis».