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1 (1819) In zwei Abtheilungen
Entstehung
Seite
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men, so schon seit den Zeiten der Ottoncn, im großen Ansehengestanden, um ihren Handel auf der Elbe zu schützen.

») VS ist immer sehr gut wenn man die Dinge bei ihrem wahren Name»nennt, und wenn man gegen kleine wie gegen große aus dieselbeWeise gerecht ist. Man kann diese kleinen Kricgsstaatcn freilich Ranb-staaten nennen, nur muß man dann die Großen wenn tsic dasselbetbun auch mit demselben Name» belegen ES ist bekannt, daß beimletzten Kriege so England mit Spanien führte, das englische Ministe-rium au die Commandautcn der Stationen von Amerika schrieb: daßan einem gewissen Tage der Krieg würde erklärt werden, und daß siedann auf alle spanische Schiffe Jagd machen sollten. Auch daß damalsvier spanische Fregatten genommen wurden, welche in der Meinungdaß noch Friede sei, ruhig dahin segelten. Dieses war auch ei»Beute-Krieg. Eben so ist cs bekannt wie Lord Anson bei seinerWcltumseglung die spanischen Galeeren nahm, »nd eine spanischeStadt; auf der Westküste von Amerika verbrannte, nachdem er sie vor-her ausgcraubt. Wie er darauf erzählt: daß der Anblick der brennen-den Stadt in einer stockfinster» Nacht, von der Seescite einen soprächtigen Anblick dargcbotcn, daß er befohlen, daß man eine Ab-zeichnung darnach verfertige, — wie dann auch die Nacht so stille ge-gcwcscn, daß man das Wehklagen der Einwohner, so sich aus derbrennenden Stadt auf die umliegenden Felder zerstreut, auf den Schif-fen habe bbren können. Ein Kupferstich io die brennende Stadt dar-stellt, findet sich in seiner Reise.

Die Größe oder Kleinheit eines Staates ändert seine Souvcraini-tät nicht, und der Kricgsstand ist der natürliche Zustand der Völker,und der erste. Aus diesem treten sic ihres Borthcils wegen inden Friedensstand, den sie aber ebenfalls wieder verlassen sobald sie csihrem Vortheilc angemessen finden. Der Handel macht seiner Naturnach die Völker friedfertig, weil er eine große Sicherheit des Eigen-thuuis und weit breiterer Verhältnisse erfordert, ohne welche er nichtbestehen kann, und weil er eine große Summe von Gütern jeglicherArt erzeugt, die zu ihrem Dasein wieder eine große Sicherheit erfor-dern. Auch fühlt jedes Volk, daß cs im Frieden viel reicher wirdund seine Besitzthümer mehr vermehrt als es selbst beim glücklichstenBeutekricgc möglich. Der Ackerbau hat zum erste» die Welt gezähmt, in-dem! er dem Menschen feste Wohnsitze gegeben, und das Eigenthumhat liebe» gelehrt. Die Gewerbe, das Geld und der Handel haben die-ses später noch in einem weit höheren Grade gctha», da sic ein gro-ßes Tauschspstcm cingeführt von dessen Bestand das Wohlbefinden ei-nes jeden abhängig ist, und an dessen Erhaltung also jedem gelegen.