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1 (1819) In zwei Abtheilungen
Entstehung
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Alles behält dann seinen Tonus, seinen Rigor, denn wenn einMagnet seine Kraft behalten soll, so muß er immer Gewichtetragen. Jedes Ministerium vergeht in eigner Unbedeutenheit,wenn es keine Opposition gegen sich über hat, die seine Kräftewecket und übet. Und so ist es mit allen diesen Staalcnsysie,men aus denen der Staat besteht.

Selbst das Himmelsgewölbe mit seinem unermeßlichen Heereder Sterne, hält sich nur durch Bewegung und Storung unhde» wechselseitigen Zug. Dieses ist das Gesetz der Natur undbas Gesetz alles Bestehenden.

tz. ror.

Wenn die Gesellschaft bis zu einer gewissen politischen Mumbigkeit gekommen, und die Organe gefunden, durch welche sieihre Angelegenheiten mit dem Gesammtvcrstande so in ihr vor,Händen, überlegen kann, so stellt sich der Friede zwischen denverschiedenen Staatssystemen durch die Weisheit der Gcsehge,bung her, indem jedem sein Recht gegönnt wird unddie Sicherheit innerhalb seinen Gränzen.

Auch beruht in dieser Periode die Sicherheit der Krone aufder Einsicht der Staatsbürger, so wie die Sicherheit der Rechtedes Volks wieder auf der Einsicht der Krone beruhen.

Ob schon in dieser Periode eine große Bewegung im innemder Gesellschaft ist, indem jede Kraft sich regt, und in ihrerWeise bemühet, so ist doch das Ganze in einer vollkolumene«Sicherheit und Ruhe.

§. roz.

Es schien mir nicht ohne Nutzen in einem besonderen Ab<schnitte von dem iunern Bau der Gesellsch ift zu reden, da ichbemerkt daß viele Untersuchungen übers Verfassuugswcstn so umgewiß herüber und hinüber schwanken, weil sie sich nicht genauans Gegebene halten, an dasjenige lyas überall und zuallen Zeiten sich mit einer Art Naturnothwendig,keit wiederholt hat, und bas heute so ist wie mottgen, und wie es gestern gewesen.

Die Sonne Homers, sie leuchtet auch uns, und wird auchallen künftigen Gesellschaften leuchten.