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1 (1819) In zwei Abtheilungen
Entstehung
Seite
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desto größer ist die Kraft so ihm entgegengr»stellt wird.

Ludwig XVI, der weder eine Kammer, noch ein Staats»Ministerium hatte, so aus der Kammer hcrvorgetricben worden,halte seine Minister unter seinen Hofleuten gewählt, weil die«ses die einzigen Talenten waren so er kannte.

Auf ihre Wahl hatte die Meinung seiner nächsten Umgebung,die der Königin, die seiner Schwester, und noch anderer weni»ger bedeutender Personen, einen großen Einfluß, die es alle ge,wis recht gut mit dem Könige meinten, die aber Menschen undDinge nach dem engen Gesichtskreise des HÄfes beurtheilten.So war die erste Entlassung von Necker nichts als eine leereund müsstge Hetzerei der Hofleute, die sich ein Vergnügen dar»aus machten, dem Grafen von Maurepas zu helfen HerrnNecker zu entfernen, der ein Genfer, ein Protestant und ei»Kaufmann war, dabei aber ein großes Talent. Necker haltein seiner Verwaltung das ganze Defizit gedeckt. Unter feinemNachfolger, dem leichtsinnigen Herrn v. Calonne, öffnete sichdieser Schlund aufs neue, und erfüllt« di« Nation mit einemsolchen panischen Schrecken daß sie laut die ^.orernbles 6«5Hotsdls» verlangte, welches ihr der Herr v. Brienne, eben»falls ein Minister des Hofes, zusagte, nachdem er es früher ab,geschlagen.

Dieses war der Anfang der Revolution, die ihren nächste»Grund in dem schwachen Ministerium von Ludwig XVI. hatte.Als dieses den, Könige gerakhe», die Notabelen zu versammelnund wieder nach Hause zu schicken, als sic ferner dem,nige gcrathen, das Parlemcnt dui-ch ein LmNrs cls eaclisrnach TroyeS in Champagne zu verbannen, weil es verweigertdie neuen Taxen einzuregistrircn, als sic endlich dem Königegerathen, das Parlament wieder zurückzurufen, da sie sahen,daß sie mit der Errichtung des Lour pleoivr« nicht durch konn,ten, so war die Revolution nicht mehr zu vermeiden, denn so,bald die Minister die Krone exponiren, und sieln eine Lage bringen, daß sie öffentlich nachge»be» muß, so ist es um ihr Anschn beim Volke vorbei,