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allen Sitzen brr Franken, jede Th-Üung des Ackerbodens freigegeben war.
Ich habe in den Beilagen einen Ritterzettel vom Jahr i8o,Abdrucken lassen, den ich der Güte des Freiherrn v. Sybergzu Duich verdanke, aus dem heworgcht, daß damals ade,lige Geschlechter vorhanden waren, so auf adeligen Gütern saßennnd den Landtag begingen.
Bei der jetzigen Aufstellung, so auf Befehl der Regierunggemacht wurde, fanden sich nur noch 24. Auch dieses Verzeichnmiß werce ich mittheilen.
Man sieht aus diesem Verzeichnisse, daß es immer noch diealten Familien sind, so seit Jahrhunderten auf den adeligenAckerhöfen gesessen, wovon keine einzige einen Adels,brief hat, indem der Adel aller sich historisch in der Nationentwickelt hat, und sich mit seinem ersten Ursprünge so tief insMitte alter verliert, daß man von den meisten die Zeit nicht mehrana-ben kann, wann sie zuerst für adelig sind gehalten worsden. *)
§. 48»
Dieses mag genug sein, um zu zeigen, wie di« adeligen Fa,Milien nach und nach bis auf wenige ausgestorben sind, wie ihrBesitz in die Hände der bürgerlichen Familien gekommen, undVir die Stände nicht allein schwach geworden, so an Zahl alsan Vermögen, sondern wie sie auch in der Meinung der Na,tion gefunken, der sie fremd geworden, mit der sic nicht mehrvolkschümlich zusammen hingen, da keine Staatsinstitmion vor,Händen, wodurch sich der Adel der Nation in volksthümlicherWeise, hätte erneuern und verjüngen können.
Die «»rundliche Anerkennung beö Adel! geschah zuerst auf den Tur-nieren, wo die Wappen untersuelit und beschwor«« wurden. Dannspäter in den Domstiftern. Endlich ans de» Landtagen. Ich.'chekde hievon ausführlicher im folgenden Abschnitt rede«.
*!?) Denn das Aussterben der Geschlechter ist überall» In ganz Eng-land sind nur noch zo adelig« Geschlechter vorhanden, di« bis zurReformation zurückrciche», und dag mittlere Alter aller edlen Ge-