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1 (1819) In zwei Abtheilungen
Entstehung
Seite
71
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Eingcschworm.

* 60. v. Vittinghof, genannt Schell. . . ,691.üi. v. W aldenburg, genannt SSenkencr 1754.

'62. v. Warsberg . .. 1788.

*üz. v. Weick s.172s.

*64. ». Wen dt, zu Holtfeld.. 1737.

'6;. v. West er holt . . . .. 1747.

L6. ».Zweifel. 1714.

Man sieht aus diesem Verzeichnisse, daß von 66 Familien, ailsdenen wahrend eines Jahrhunderts Glieder zu den Landtagenaufgeschworen wurden, am Ende des Jahrhunderts nur noch 24übrig waren.

So wie die Familien verschwanden, so verschwanden auchdie Rittersitze, die entweder verkauft und zerstückelt wurden,wo dann das Erbe des Edelmanns zum Erbedes Bauern kam, oder aber wenn sie beisammen bliebenbeim Verkaufe doch in die Hände von bürgerlichen oder bauereliehen Familie übergingen.

Ich habe in den Beilagen ein Verzeichniß von rzy-jülich-schen Nittersitzcn, so im Regierungsbezirk Aachen liegen, abdruk-ken lassen, das auf Befehl des Staatskanzlers ausgestellt wor-den, aus dem hervorgcht, daß von diesen schon über hundertaus den Händen der adeligen Familien gekommen, und in dieHände der Bürgerlichen gegangen. Im Belgische»,-wo^durch diegroße Ausdehnung der Fabriken der Gelbreichtum schon frühermächtig war, ist dieses llcbergchen der adeligen Güter an Bür-gerliche noch bei weitem stärker als im Jülichschen.

Aber auch im Clevischen ist dieses der Fall. Von 48 adeli,gen Geschlechtern, so ums Jahr 1700 noch den Landtag begin-gen, sind jetzt noch 5 vorhanden und fast alle ehemalige adeligeGüter sind in den Hände» der bürgerlichen.

Dasselbe Verschwinden der adeligen Geschlechter findet in derGrafschaft Mark statt, obgleich diese, ursprünglich zum altenSachsen gehörend, ein viel geschlosseneres System mit ihrenAckerhöfeu und Oberhöfen hatte, als das Bergische, wo wie in