Hälfte des siebenzehnten Jahrhunderts waren verglichen und einegerichtet worden.
Es wurden jährlich Landtage gehalten, die Propositionendes Fürsten wurden gehört, die Steuern bewilligt und die Gra,vamina der Stände vorgetragen, keine Ausländer wurden imLande angestellt, die Steuern waren mäßig, die Regierung milde,und das Volk wurde wohlhabend.
In Düsseldorf regierte das Haus Neuburg, bas dem Landefolgende Regenten gab.
Wolfgang Wilhelm, Sohn der Erbtochter von Cleve, erbtenach, dem Tode seines Vaters 1614 das Herzogthum Neuburg.Einen Thcil davon, trat er an seinen Bruder August ab, derdie Pfalz Sulzbachsche Linie stiftete, diese stammte von der Erbetochter von Cleve und kam später zum Besitz der Länder.
Wolfgang Wilhelm starb den 20. März i6;z.
Ihm folgte seiti Sohn Philipp Wilhelm unter dem derH-uptreceß von 1672 zu stände kam. Dieser trat 1679 dieRegierung von Berg an seinen ältesten Sohn Johann Wilhelmab, der eine Erzherzogin von Oesterreich, Tochter des KaisersFerdinand HI. gcheirathct.
Durch Erlöschung der Pfalzsimmerschen Linie gelangt Phi,lipp Wilhelm 1635 zur Churwürde und starb 1690.
Sein Sohn Johann Wilhelm, der seit 1679 in Düsseldorfregierte und 1690 nach dem Tode seines Vaters Lhurfürst mur,de, baute das Schloß Densberg, Cölln gegenüber, gründete dieGallerte, und starb 1716 ohne Kinder.
Ihm folgte sein Bruder Karl Philipp, der die Residenz nachMannheim verlegte, dieser starb 1742. Ihm folgte sein nach,ster Anverwandter Karl Theodor, aus dem Hause Sulzbachder seine Enkeltochter geheirathet, da er selber keine Söhnehatte.
Da dieser ebenfalls kinderlos starb (n 6. Februar 1799), soerbte sein nächster Anverwandter Maximilian Joseph Her,zog von Zweibrücken, alle seine Länder. Berg und Jülich erbteer als Sohn von Maria Franziska Enkeltochter des Chnrfürsten