trrgrübe seinen Thron, indem er die Linie verließ auf der seinHaus gewandelt, und die sein Haus groß gemacht.
In dieser Beschränkung durch Familienbände und Familien,gesetzt, liegt eben das Erhaltende der ertlichen Fürstenhäuser,und daher wie Möser sagt: der reißende Hang der VSl,ker zur Erbmonarchie. Denn das Volk fühlt, nach sei,nein inwohnenden instinktartigen Triebe, das Erhaltende was injedem väterlichen Negimente liegt, und die Einrichtung des Kö,nigceichs, begreift es leichter wie die der Republik, da dieväterliche Gewalt, die es aus seiner Familieneiurichtung kennt,SaS Vorbild der Königlichen ist. Man findet daher auch, daßbeim Volke der Begriff voin Könige, und von dessen seinenRechten und Pflichten, viel klarer ist, als der von allen andernStaarsinstitutioncn. Hierin liegt auch der Grund warum rinMinisterium so leicht im Namen des Königs regiert, und soschwer ohne dessen Namen. Nehmt dem geschickteste» Ministe,rio den König, in dessen Namen es regiert, — es ist verlohren.
Alles was die Willkühr des einzelnen Menschen, und dieWillkühr des einzelnen Tages und der einzelnen Stände be«schränkt, ist erhaltend. Daher sind große Staatsinstitucioncn,wir z. D. das Staatsministerium, der Staatsrath, die KammerderGemeinen, die der Pairs, die Ocffcntlichkeit der Gesetzgebung,die Oeffentlichkeit der Gerichte...... so erhaltend, weil sieden
Willen des Einzelnen nörhigen, sich an dem Gesamintwillen desGanzen zu brechen, und den Verstand des Einzelnen am Ver,stände der Nation. Aufdiese Weise bleibt jeder Tag und jede Stundeimmer in der jallgemeinen Richtung des ganzen Staats und in derallgemeinen Richtung des ganzen Jahrhunderts, — und alles gehrohne Schranken, immer in einem festen und gleichförmige» Zuge,ungeachtet alles Geschreies und Lärmens, so Einzelne erheben.
*) Wie wir dieses immer in England sehen, wo unter allem Geschrei derZeitungen und der Opposition, der Staat immer seinen einwvhncndc»Inge folgt, — und gleichsam unter der Decke dieses Geschreies, in derTiefe immer seine» stillen Gang sortgerogen wird. Dasselbe ist in den«ordamerikanischcn Freistaaten, und dasselbe wird auch bei Uns sein,so bald die großen Staatsinstitntioncn hervorgcrnsen sind, die der Kö-nig seinem Aolke versprochen hat. Da die Preßfreiheit zu diesen ge-