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1 (1819) In zwei Abtheilungen
Entstehung
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khum entstanden, so mag eS nicht leicht sein eine Verfassung z»entwerfen, die die Natur beider Neichthümer umfaßt, und gegenbeide gerecht ist.

Auch hat die Religion des Staats den entscheidensten Ein-fluß auf sein innres Leben gehabt.

Das Chrisienthum erhebt den Menschen über den Mann.

Eine Religion die entschieden ein künftiges Leben verkündet,zu dem das gegenwärtige nur die Vorschule, mußte den gesell«schaftlichen, Zustand von Europa mehr ändern, als selbst dieEntdeckung jener neuen Welt, die so lange hinter unbeschiffterrMeeren schlief.

Als die Reformation sie von dem Bande des Priesterthumsentließ, als ihre heiligen Bücher in die Sprache des Volkes über«tragen wurden, und sich allgemein unter diesem verbreiteten,als bei jenem Abendmahle die ganze Gemeine desselben Brodtsund desselben Kelchs kheilhaftig wurde, und zu allen dasselbeWort gesprochen: da mußten wohl die Rechte des Menschenden Rechten des Mannes gleich kommen.

Die Bücher des neuen Bundes sind, abgesehen vom Ewigen,schon hier von einem unendlichen Werthe für die Gesellschaft,und unter einem Volke, unter dem sie allgemein verbreitet,wird sich nie willkürliche Gewalt behaupten.

Wie wir am Rheine unfern König kennen und verehre»,davon mögen diese Blätter dem Könige ein Zeugniß sepn.

Unser Volk fühlt es wohl, daß ihm großes geworden, alsihm Gott in dieser Zeit einen Fürsten sandte, der sein Lebenaufs Recht stellte, und der dadurch seinem Volke die fieberhaftenZuckungen ersparen wird, in die fast alle Völker bei der Ver-besserung ihrer Institutionen gefallen.

Gott erhalte den König und sein hohes Haus.

In Ehrfurcht sich neigend vor dem ThronedeS Herrschers,