Zugabe I. 307
genllich für den zu beten, von dem er diesglauben möchte.
Nun, meine herzlieben Kinder, wollte icheuch noch Eines an das Herz legen. Wir allesind Menschen, wir alle sündigen; aber hal-tet nur immer dem Heiland euer Herz offen,werdet nie scheu vor Ihm! denn, wenn wirIhn scheueren, wen solten wir dann nichtscheuen, und wenn wir Ihm nicht trauen,wem könnten wir dann trauen?"
Nun trug er Mama noch auf, seine Freundezu grüßen. Er nannte die Wernigeroder, Over-berg und mehrere andere.
Die Aerzte traten heran. Er glaubte wohl,sie waren zugegen gewesen, und sagte ihnen:„Sie sind Mitgenossen meines Gebets." Dok-tor Richard sagte ihm: wenn er sich etwas er-holt hatte, wollten sie noch ein Mittel anwen-den. „Ich erhole mich nicht mehr." — DieKraftlosigkeit, das Röcheln nahm zu, die Händewaren seit der Nacht nicht wieder warm gewor-den , der Schmerz in der Herzgrube war sehrheftig. — „Ich darf wohl Gott nicht bitten,daß Er es abkürze?" Kellermann antwortete: