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Stirn. Julia wollte das nicht zugeben. —„Ja! die Ungeduld ist sehr unrecht von mir!"
Julia kniete vor sein Bett, bat ihn um sei-nen Segen für alle nahen und entfernten Ge-schwister, und für seine Enkel. „Ja wohl! ichmuß auch noch alle um Verzeihung bitten,aber das will ich noch thun."
Lapaix hatte wegen dringender Geschäfteweggewollt. — Ein geschickter Arzt aus Osna-brück war geholt worden, ihn zu ersetzen. —Nun konnte aber Lapaix sich auch nicht entschlie-ßen, zu gehn, und beide Aerzte beschlossen, nochein Mittel zu versuchen. Papa fragte sie, obsie noch etwas zu seiner Erleichterung thun könn-ten. Doctor Richard sagte ihm: Wir habennoch gute Hoffnung. — „Das ist mir abergar nicht recht", sagte er freundlich.
Den Aerzten fiel es auf, wie in diesen Aeurßerungen durchaus keine Ungeduld läge, sondernnur Verlangen nach Gott. Doctor Lapaix warganz davon durchdrungen, so wie auch DoctorRichard später an Xaver sagte: „Ich kann mirdoch nicht denken, daß es einen Bösewicht ge-ben könnte, der bei dem Anblick sich nicht be-