276 Schwanengesang.
In den Himmeln, in zahllosen Sonnen undErden nnd Monden,
Denn Deiner Kinder ist das Weltall voll!
Auf dem Stäubchen ErdePreiset Dich, auch er Dein Kind, der Mensch!Denn auch ihn, den belebten Staub, begnardigtest Du,
Hauchtest Leben Deines Odems in ihn,
Nach Deinem Bilde bildetest Du ihn!
Er entweyhete Dein Bild! Er fiel!
Und der Abgrund öfncte sich weit,
Zu verschlingen seinen Raub;
Da ,,zerrissest die Himmel" Du,
Ewige Liebe! „Du fuhrst herab,
„Die Berge zerschmolzen vor Dir!" (a)
„Es gebar, die gebaren solte, den HErrn,„Dessen Ausgang von Anfang an und von Ewig-keit her war!" (K)
Er ward Staub, zu erhöhen den Staub!
Zu entreissen den Knecht des Todes dem Tode,Gabst Du, 0 Urquell des Lebens,
Dich hin in den Tod!
(,) Js. r.xmi. 1. (b) Mich. v. 2.