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Von der Liebe.
Ps.XX, 6.
Job. IIII,
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r. Kor. III,^7» r3.
gen längere, andern kürzere Zeit — Seine fühl-bare Nahe, um ihren Glauben zu prüfen, unddurch Prüfung ihn zu bewähren, und durch Be-währung ihn zu kräftigen, und sie dadurch Ihmwohlgefälliger zu machen; so erfreuet Er sie dannwieder desto beseligender mit „Freuden vor Sei-„nem Antlitze."
54. Im Anfang ihres Wandels, und oftlange Zeit, waren sie nicht frey, zwar Kinderdes Hauses, aber kleine Kinder, gegängelt vonder Furcht und von der Hvfnung. Wenige Gläu-bige mögen wohl hicniedcn dieses Gängelbandesganz entbehren können. Bey welchen aber „die„vollkommne Liebe die Furcht austreibt", die ent-sagen nicht der Hofnung, vielmehr wird sie inihnen viel lebendiger, aber sie bedürfen dieserholden Gefährtin nicht zur Leitung, denn dieLiebe führet sie an der Hand. Sie gemessender „herrlichen Freiheit der Kinder Gottes",denn „wo der Geist des HErrn ist, da ist Frei-heit. Nun aber spiegelt sich in uns allen", sosagt der Apostel Paulus, „des HErrn Herr-lichkeit, mit enthülltem Antliz, und wir wcr-„dcn umgewandelt in dasselbe Bild, von Herr-lichkeit zu Herrlichkeit, durch den Geist des„HErrn."