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Von der Liebe.
„die Granzen ihrer Wohnung; auf daß sie Gott„suchen selten, ob sie etwa Ihn fühlen (Ir) und„finden möchten. Und Er ist ja nicht fern von,irgend einem unter uns, denn in Ihm leben„wir, regen uns in Ihm, sind in Ihm! Wie„auch einige eurer Dichter gesagt haben: Wirx^iiMs.„sind ja Seines Geschlechtes!"
64. Unsre heilige Religion, sie, die Toch-ter der Liebe Gottes, die Mutter unsrer Liebe,lehret uns, daß wir alle Eines Ursprungs sind,alle nach dem Ebenbilde Gottes erschaffen wur-den, alle die Kindschaft Gottes verloren, alle„durch das Blut Zesu Christi Seines Sohnes
i. 2 °h. 1,7. „können gereiniget werden von aller Sünde";daß wir vom Sohne Gottes alle eingeladen wer-den zum Heile, welches Er uns erwarb.
65. Darum soll auch unsre Liebe alle Men-
sch) Ich glaube hier, wie ich anderswo getha'?. habe, er-innern zu müssen, daß der Apostel Paulus i» die-ser Rede an die Atbener die Idee des Fühlensdurch ein Wort ausdruckt, welches van Blindenoder von solchen die im Finstern tappen gebrauchtwird () , weil er hier von der Er-kenntniß Gottes aus der Natur und aus uns selbst,die nicht von der Offenbarung erleuchtet wird, redet.