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Ein Büchlein von der Liebe : nebst dem Schwanengesange des Verstorbenen und zwey Zugaben
Entstehung
Seite
173
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Von der Liebe. 17z

57« Er bittet oft die Gläubigen verschiednerGemeinen, für ihn zu beten, und rechnet aufdie göttliche Erhörung ihres Gebets.

53. Im ersten Briefe an Timotheus em-pfiehlt er die Fürbitte für alle Menschen: „So„ermahne ich euch nun vor allen Dingen, daß„dargcbracht werden Gebet, Flehen, Fürbitte„und Danksagung für alle Menschen; für die„Könige, und für alle Obrigkeit, auf daß wir„ein friedliches und ruhiges Leben führen mögen,„in aller Frömmigkeit und Ehrbarkeit. Denn„das ist schön und angenehm vor Gott unscrm„Heilande, Der da will daß alle Menschen ge-bettet werden, und baß sie zur Erkenntniß der„Wahrheit kommen."

5g« Da Gott Selbst die Verhältnisse zwischenMann und Weib zwischen Eltern und Kindern,zwischen Geschwistern und Verwandten über-haupt, geordnet und geheiligct hat, so hat Erauch dadurch die Fürbitte für die in solchen Ver-hältnissen mit uns stehenden Personen vorzüglichempfohlen. So auch die Fürbitte für unsreHerrscher und für die Obrigkeit, welche vonIhm ihre Macht haben. So ist auch natürlichund billig, daß wir Ihm unser Vaterland im

1. Tim. n,r-4.

Nöm. XIII,r-7.