Von der Liebe.
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NUN veredlet durch die Urgüte Deß „Der alleini „gut ist", jede dem Herzen wohlthätige Empfin-dung wird verewigt durch die Empfindung derewigen Urlicbe die uns umfängt.
29. Die ganze sichtbare Welt, die uns ersgözte, die Ideen welche dem Geiste unsicher undflatternd vorschwebten, gewinnen nun erst füruns ihr wahres Interesse. Dem Menschen indem dieses rege wird, gehet nun erst das wahreLicht auf. Er gleichet einem Wandrer, der,mit irrendem Fusse, zwischen Zrwischen, innächtlichen Stunden wallete; dem aber nun auf-geht die Sonn' in ihrer Herrlichkeit, deren Bildin Millionen zuvor kalten und dunklen Thautro-pfen strahlt, auf Blumen welche sie verschönt,indcß ihre Glut die Schneegebürge hoher Alpenvergoldet, und nackte Felsen kleidet in Rosen«gewand.
zo. Das Gebet des Lobes und des Dankesgehen wechselseitig in einander über. Wie sol-len wir, indem wir den Unendlichen preisen,nicht daran erinnert werden, daß Er Sich unsals unfern Vater offenbart? Daß Er Sich un-ser, mit namenlosen Erbarmungen erbarmet hat?Herzerhebender ist vielleicht die Entzückung mit