Von der Liebe»
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„gen, durch welchen wir rufen: Abba, lieber„Vater! Derselbige Geist gibt Zeugniß unscrm„Geist, daß wir Gottes Kinder sind." Aber^A A"'dieses Zeugniß bürgt nicht für die Beharrlichkeitim Stande der Gnade. Ein Petrus konnte fal-len ! Und er wäre verloren gegangen, hattenicht sein Heiland, Den er verleugnete, für ihngebeten, „daß sein Glaube nicht aufhören möchte."
ig. Vor falscher Sicherheit warnt der Aporstel Paulus: „Wer sich lässet dünken er stehe,
„der sehe zu daß er nicht falle!" Wie ernst ruft-Korx.io.er den Korinthicrn zu: „Wisset ihr nicht, daß„die so in der Rennbahn laufen, zwar alle lau-„fen, aber nur Einer den Kampfpreis erlange?
„Laufet also, daß ihr ihn erlanget! Jeder der„da kämpfet enthält sich aller Dinge; jene, auf„daß sie einen vergänglichen Kranz empfahen,
„wir aber einen unvergänglichen. So lauf' ich„nun also, nicht aufs ungewisse; ich fechte also,
„nicht als in die Luft streichend; sondern ich be-„täube (») meinen Leib, und bieg' ihn unters„Joch, auf daß nicht, nachdem ich andern ge- ^„predigt habe, ich selbst verwerflich werde." H- '
(s) ,,ich betäube". In eben diesem Sinne des Betäu-
bens wird dieses Wort gebraucht vom r>ik. xvm,
Evangelisten LukaS. , ^