Von der Liede.
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Leiden „gab Er uns Macht Kinder Gottes zu2-h. 1,12. „werden" . . . „Sind wir denn Kinder, so„sind wir auch Erben, nemlich Gottes Erben„und Miterben Christi, wofern wir mit Ihm„leiden, auf daß wir auch verherrlichet werden-7. „mit 2hm."
27. Diese Leiden, welche der Apostel, jader Sohn Gottes Selbst zur Bedingung des Heilsmacht, wenn Er sagt: „Will jemand Mir nach-„gehen, der verleugne sich selbst, und nehmee»k. vim, Kreuz auf sich täglich, und folge Mir nach",brauchen wir nicht zu suchen, es ist genug daßwir ihnen nicht ausweichen, denn sie begegnendem wahren Christen allezeit. Sie bestehen inder täglichen Kreuzigung unfers Willens, den wirnicht nur bey grossen Anlässen, welche selten Vor-kommen , aber auch bey kleinen Anlässen, derensich täglich uns darbietcn, dem Willen Gottesaufzuopfern immer bereit seyn, und ihm wirk-lich aufopfern sollen. Um nun das auch thunzu können, müssen wir mit Gewissenhaftigkeitforschen nach Seinem Willen. Also sagt derApostel: „Stellet euch nicht dieser Welt gleich,„sondern lasset euch umwandeln durch Erneuung„eures Sinnes, daß ihr prüfen möget was dg„sey der Wille Gottes, was gut, Ihm wohlge-