Von der Liebe.
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9, Im ältesten der heiligen Bücher wird ge-sagt: „Gott sprach zum Menschen: Siehe, die„Furcht des HErrn, das ist Weisheit; und dasxxW-s. „Böse meiden, das ist Verstand!" Der heiligeAugustinus schreibt: „Die Furcht bahnet der„Liebe zur Gerechtigkeit den Weg, welche die„vollkommene Weisheit ist." Unscrn Kindernverbieten wir das Böse, wir müssen manchmalFurcht in ihnen erwecken, eh wir zu gutenHandlungen sie ermuntern, (b)
10. Darum sagen der weise König, einheiliger Sänger, und der Sohn des Sirach:^1^7. „Die Furcht des HErrn ist der Weisheit An-Siriicku.'iZ'. „fang." So wie die Anfangsgründe einer Wis-senschaft nicht die Wissenschaft selbst sind, so ge-währt auch die blosse Furcht nicht das Heil,dieses ist das Erbtheil der Liebe. Aber so wiewir, nach erlernter Wissenschaft die Anfangs-gründe nicht vergessen, darf der liebende Christ,solte er auch der Furcht vor der Strafe nicht
(b) Ein grosser Dichter, der unter vielen Leichtfertig-keiten trcfliche Sprüchlein bat, sagt:
Hör. Virrus esc vilinm suKere, sc sapieiitiL prima
^^42'. Lciiltiria caruisbs ......
Lugend ist es das Laster zu fliehn, und Mangelder Lhorheit
Erste Weisheit!