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Von der Liebe.
Off-nb.
III,r4-LI
,,Gottes. Ich weiß deine Werke, daß du weder„kalt bist noch heiß. Wär'st du doch kalt oder„heiß! So aber, da du lau bist, und weder„kalt noch heiß, werd' Ich dich ausspeyen aus„Meinem Munde! Du sprichst: ich bin reich,„und Hab' in Fülle, und bedarf nichts, und„weissest nicht, daß du bist elend und bcjams„mernswürdig, und arm, und blind, und„nackt! Ich rathe dir Gold zu kaufen von Mir,„welches im Feuer geläutert ward, auf daß du„reich werdest; und weisse Gewände, daß du„sie auzichest, und nicht offenbar werde die„Schande deiner Blösse; und Salbe, deine Aus„gen zu bestreichen, auf daß du sehen mögest!„Allen so Ich liebe geb' Ich Weisung und züch-tige sie. So beeifere dich nun, und thu„Busse! Sieh', Ich stehe vor der Thür, und„klopfe an; wenn einer Meine Stimme hört,„und Mir auffchleußt, zu dem werd' Ich eins„gehen, und das Mahl mit ihm halten, und„er mit Mir. Dem Uebcrwinder werd' Ich„geben daß er sitze mit Mir auf Meinem„Thron, wie auch Ich überwunden Hab' und„sitze mit Meinem Vater auf Seinem Thron."
iz. Unfern eingebildeten Reichthum mensch»sicher Tugend, jene Gerechtigkeit die nicht vor