Von der Liebe.
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von beyden Seiten auszugleichen hoffen, denFoderungen der Welt und den Federungen derReligion zugleich genügen wollen, auf daß siedie Vergnügungen der Welt gemessen!) , dieFreuden der Ewigkeit nicht verscherzen mögen.
Bey diesem weltklugen Plane waltet die Vor»liebe der Welt allzeit vor. Er kommt aus un-lautrer Gesinnung, und ist nur nach den Gra-den dieser Unlauterkeit verschieden, welche mehrnach der Klarheit oder Dunkelheit des Bewußt-scyns dieses Vorsatzes, sich zwischen der Weltund Gott zu theilen, als nach der verschiednenEinrichtung dieser Theilung selbst, zu beurthei-len seyn möchte.
g. Wenn unser Heiland sagt: „Gebet dem„Kaiser was des Kaisers, und Gott was Got- xxii"--.„tes ist", so will Er nicht, daß wir zum Theii xu,"-7.dem Kaiser, zum Theil Gott angehören sollen;sondern wir sollen Seinetwegen, Dem wir ganzangehören, der menschlichen Obrigkeit erweisenwas Er, „von Dem alle Obrigkeit kommt", ihr Wnu xin,zu erweisen befiehlt. Alles was wir thun, sol-len wir thun um Gottes willen, wir könnenaber nicht um Gottes willen „uns dieser Welt„nachbilden", nicht ihren Sitten, nicht ihrerDenkart uns fügen, denn sie ist die Feindin
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