Von der Liebe.
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,,Ein Tag geußt hin dem andern sein Wort,
„Eine Nacht gibt Kunde der andern Nacht.
„Da tönt kein Laut der Sprache, doch wo„Wird nicht gehört ihrer Stimme Wort?
„Ihrer Rede Schall wird vernommen in je-dem Land,
„Der Erdkreis hört, von Ende zu End', ihr^»Z!"'Wort!"
Sv singt von dieser Offenbarung der könig-liche Seher. Durch die Sinne redet sie zumVerstände, den sie zur Betrachtung, und zumHerzen, das sie zur Dankbarkeit gegen den gros-sen Geber auffodert, Der nicht nur uns allesgab was unsre Sinne ergötzet, was unsern Ver-stand mit Bewunderung, was unser Herz mitWonne erfüllt, sondern auch diese Sinne unsgab, diesen Verstand, dieses Herz, als Er ausdem Nichtseyn uns ins Daseyn rief.
7. Er gab uns das natürliche Licht derVernunft und das Gewissen. Der Sohn Got-tes, „das Wort" ist das „wahrhaftige Licht,„Welches jeden Menschen erleuchtet, der in die Joy.i, 9.„Welt kommt."
8. Ein Apostel gibt uns die trostvolle Be-lehrung, daß Heiden, denen die höhere Offen-