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Ein Büchlein von der Liebe : nebst dem Schwanengesange des Verstorbenen und zwey Zugaben
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Von der Liebe.

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der Heils von aufgeblasnen, atheistischen Welt-weisen, Heils vom Pfaffentruge eines unzüchti-gen und von Menschenblute triefenden Götzen-dienstes bethörten Menschheit; diese schnelleVerbreitung des Evangeliums, durch zwölfarme Laien, Fischer und Zöllner, die zahllosenMärtyrer; das, vor unfern Augen erscheinende^schon von Moses, dann vom Sohne Gottes ge-weissagte Wunder des Bestandes der jüdischen,unter alle vier Winde zerstreuten Nation, derenBestand von ihrem Tempel und von ihrer Sonsdcrung von den andern Völkern abzuhangenschien, und die anizt noch, nach so vielen JahrsHunderten, seit der Einäscherung ihres Tempelsund ihrer Stadt, ihrer Zerstreuung auf demErdkreis, nach so vielen Verfolgungen, so mäch-tigem und wiederholtem Streben sie zu vertilgen,besteht! Besteht, und eben durch ihren Unglau-ben, durch ihr Beharren bey einer Religion diesie nicht ausüben kann, am lautesten für dieGöttlichkeit dieser Weissagungen zeugt!

2Z. Zwar verlangt allerdings die Religion,daß wir diese mächtigen und einleuchtenden Er-weisgründe prüfen und beherzigen sollen, undschwer wird die Verantwortung derer seyn, wel-che sich aus Sinnlichkeit oder aus Stolz dieser