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Beyträge zur Geschichte und Kenntniß meteorischer Stein- und Metall-Massen, und der Erscheinungen, welche deren Niederfallen zu begleiten pflegen
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erwähnten, in der Don der Null'schen Sammlung befindlichen, schonen Ladenstncke (i) von der sibirischen Ei--sen- Masse, um das Gefüge zu versinnlichen, welches eine ähnliche Aetzung auf der polierten Oberfläche der durchschnit-tenen Metall-Zacken zum Vorschein gebrachl hat. zeigt dasselbe zwar einige Abweichung von jenem obiger derberEisen-Massen, im Wesentlichen aber doch dasselbe; nähmlich: eine wo nicht so regelmäßige und vielfach vereinzelnte,doch eine ähnliche und eben so scharfe Absonderung von wenigstens zwey heterogen scheinenden metallischen Substanzen.Die Oberfläche eines jeden solchen geätztenjZackens zeigt nähmlich, gleichsam als Kern desselben, ein Feld von mat-ter, eisengraucr Farbe, welches von einem ^war nicht immer gleich breiten, aber scharf abgeschnittenen, und selbst durcheine mikroskopisch feine Linie getrennten Siume von spiegelicht glänzender, stark ins Silberweiße fallender Farbe, ein-gefaßt ist, der, indem er die Kante der Fläche oder den Rand des Umrisses vom Zacken selbst bildet, jenes Feldringsum begränzt. Die Form dieser Feiler ist keineswegs gleichförmig und regelmäßig so wie jene der Zwischcnfel-der oder Figuren an den derben Eisen-Nassen zu seyn pflegt sondern vielmehr höchst verschieden und unbestimmt,

Quentchen schweres Stück gewöhnlichs, weißes Roheisen, und gleichzeitig ein i Linie dickes, 40 Gran wiegendes Plättchenvom Elbogner Eisen, welches von ünem, ganz mit solchem Schwefeleisen ausgefüllten Riffe durchzogen war, zu schmelzenversucht. Jenes Stück Roheisen sömolz Key ungefähr i 3 o° Wedgd. vollkommen; das Plättchen Meteor-Eisen dagegen bliebganz unverändert, selbst an den Harfen Kanten und Ecken; aber das im Riffe enthalten gewesene Schwefeleisen war ganzzerstört. Und diese Zerstörung nami selbst schon Key sehr mäßiger Rolhglühhitze ihren Anfang. Wie könnten sich demnach diefeinen Atome von Schwefeleisen, mit welchen die lockere, poröse Steinmaffe der Meteor-Steine, und vollends die Metall-Massen vom Mittelpunkte bis zur äißersten Oberfläche ganz durchsäet sind, so unverändert im metallischen und zum Theil selbstim kristallinischen Zustande erhaltenhaben, wenn erstere auch nur eine solche Hitze, welche zur Erzeugung der Rinde auf die-sem Wege nöthig ist, und letztere ine solche durchdringende und anhaltende welche etwa »othwendig seyn dürfte, ihreMasse oft von mehreren Centnrn in Fluß zu bringen, ausgestanden hatten,fr) Es zeichnet sich dieses (28 Loth wiegeide) Stück durch ein besonders frisches Ansehen, reine und gute Erhaltung, durch Größeder Metall-Zacken, und vorzüglich >urch einen auffallend reichen Gehalt am oliviuartigen Gemengthcile aus, so daß dieserim Ganzen, dem Volum nach, wohl mehr als der Antheil am Metalle betragen möchie. Obgleich dieser Gemengtheil hier was sonst nur selten und im Einzesien der Fall ist größten Theils in einem besonders reinen Zustande und hohen Gradevon Ausbildung vorkommt, so zeigt er loch eine Menge von Abstufungen darin, und geht wie bereits in der Beschreibungdesselben bey den Meteor - Steinen benrrkt worden ist, nur in umgekehrter Progression, in entgegen gesetztem O.uantitätS-Verhältnisse und gewöhnlich mit Abnah!,e an Volum der Massen aus den lichtesten, blaß gelblich-weißen und grünli-chen Farben, einerseits durch wachs- undhoniggelbe Tinten ins Dunkelbräunliche, Zimmtbraune und selbst ins Hyacinthrothe,andererseits durch spargel- und pistaziengüne ins Schmutzig - und Olivengrüne über, und in eben dem Maße nehmen dieGrade der Durchscheinenheit, vom vollkommen Durchsichtigen bis zum Undurchsichtigen ab; der Glaöglanz nähert sich immermehr und mehr dem Fettglanze; der Bruch -erläuft sich aus dem flachmuschlichten, versteckt-blätterigen, in den ebenen, nichtselten mit deutlich blätterigen, oft selbst sclialvgen Absonderungen; die scharfkantigen Bruchstücke erscheinen stumpfer; und dieHärte sinkt vom Glasritzen bis beynahe zum Weichen herab. Nur höchst selten findet sich, selbst an diesem Stücke, ein ein-zelnes Korn, wenn nur von einiger Größe, has, zumahl im höhern Grade von Reinheit, aus jener Suite von Eigenschaf-ten durchaus nur em Glied zeigte; gewöhnlich finden sich deren zwey auch drey, oft sehr entfernte, meistens aber in einanderverlaufende, an einem und demselben. Sehr häufig aber, obgleich an diesem Stücke nur wenig und nur stellenweise, dage-gen an den meisten Stücken die ich kenne, »ahmentlich dem großen ( 5 ^ Pfund schweren), und noch mehr an dem an-geblich aus Norwegen herstammenden (über 2 Pfund schweren) Stückeber kaiserl. Sammlung; so auch an der, im Museumzu Gotha ausbewahrten, in Sachsen auf.eefimdenen ähnlichen, ästig - zeitigen Eisenmaffe, und wie auch GrafBournonvon dem einen größern, mehrere Pfund wiegenden Stücke der How a r d'schen Sammlung bemerkt bey weitem vorwaltend,findet sich dieser Gemengtheil in ähnlicher, doch meistens in den unvollkommensten oder doch minder vollkommenen Gradenvon Ausbildung in ganz unförmlichen, größern und kleinern Körnern und Bruchstücken, zum Theil in, dem Eisenspathe inverschiedenen Abstufungen, ungemein ähnlichen Partien von blätterigem Gefüge zusammen gemengt und durch Eisenoxyd zueiner festen, compacten Masse gleichsam zusammen gekittet, und bildet gewisser Maßen eine Grundmasse, welche von Za-cken des Gediegeneisens durchwachsen ist, die hie und da als Spitzen über die Oberfläche hervorragen, aber nur höchst selten,und dann nur unvollkommene, kleine Zellen bilden. Hie und da findet sich an allen größeren Stücken der Art, und nah-mentlich auch an einem großen (3 Pfund 14 Loth schweren) Stücke im Besitze Sr. kaiserl. Hoheit des Erzherzogs Johann(im Johanneo zu Grätz) das in Hinsicht auf Frischheit im Ansehen, der guten Erhaltung, der Größe der Metall-Zackenund der Ausgeschiedenheit und Reinheit des Olivines im Einzelnen, jenem aus der Von der Null'schen Sammlung keines-wegs nachsteht in größern oder kleinern Partien, eine ganz erdige, trockne, zum Theil ganz zerreibliche, matte, graulich-weiße, der Grundmaffe der Meteor-Steine vollkommen ähnliche Substanz (wie auch Graf Bournon an jenem größernHo ward'schen Stücke bemerkte), die vielleicht für verwitterte Olivin-Masse angesehen werden könnte, mancher Rücksichtenwegen aber wohl richtiger für ursprünglich minder ausgebildeten Olivin, oder für wirkliche, jener der Meteor-Steine ganzähnliche, Grundmaffe zu halten seyn möchte. Die abgeschliffene Fläche eines kürzlich erhaltenen kleinen Stückes der Art, wel-ches diese erdige Substanz mit jener unförmlich gemengten, verschieden gefärbten Olivin-Masse in bedeutender Menge undnur mit einzelnen wenigen und zarten Metall-Zacken durchwachsen zeigt, würde jedermann eher für die eines Meteor-Stei-nes, als eines Stückes vom sibirischen Eisen erkennen.

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