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Die Streife,: sind übrigens eben so zart und scharf begrä'nzt, wie bei) der Elbogner und Agr am er Masse,und da sie ziemlich zahlreich und dabei) gleichförmiger als bei) jenen vertheilt und nicht so partienweise nach einer Rich-tung zusammen gehäuft sind; so durchschucidcn sie sich um so häufiger, erscheinen demnach im Ganzen kürzer, und bil-den im Verhältnis; häufige, aber kleine Zwischcnfeldcr. Das Gefüge erhält dadurch ein viel feineres und zarteres Anse-hen, so wie es auch, da eine Richtung von Streifen beynahe ganz fehlt (denn es zeigen sich nur einzelne wenige, unddiese nur undeutlich in einer dritten schiefen Richtung), viel einfacher und gleichförmiger erscheint.
Auf der geätzten Fläche zeigen diese Streifen eine sehr unebene, narbige Oberfläche, äußerst selten eine Spur vonSchraffirung, und eine ganz matte, schwärzlich eisengraue, nur hie und da etwas ins Zinkweiße fallende Farbe, sodaß sie von den nur etwas weniger vertieften Zwischenfeldern kann: zu unterscheiden sind, die ein ganz ähnliches Anse-hen, aber, in so ferne sie nicht schraffirt sind — was jedoch ebenfalls nicht häufig und meistens nur zum Theil undnach einer Richtung der Fall ist — eine glatte Oberfläche haben.
Nur die erhabenen Einfassungsleisten, die Schraffirungsleisten aber nur zum Theil, zeigen, und selbst dieses nurbei) einer schiefen Wendung, eine licht stahlgraue Farbe und einen starken metallischen Glanz.
Außer einigen Kornern und kleinen Massen in den Streifen, findet sich von der bröcklig-körnigen Substanz in ein-zelnen kleinen Nissen und Klüften die Spur, an: meisten aber in einer großen rißartigen, ganz damit angefülltcn Kluft,die das Stück der Quere nach in einer etwas gebogenen Richtung, aber hier von keine: beträchtlichen Tiefe mehr, bey-nahe ganz durchzieht (i).
(,) Ein diesem am meisten ähnliches-Gefüge zeigen die größer,:, zu einer Aetzung geeigneten Massen oder Körner von Gediegenei-scn, welche sich bisweilen als Gemengtheile in der Steinmasse von Meteor-Steinen isolirt cingeschlossen finden, aber dieses nurfleck- oder stellenweise. Es zeigen sich nähmlich unter der Loupe aus der gleichförmigen, glatten, matt eisengrauen OberflächeStellen welche gestreift erscheinen, und zwar durch erhabene, mikroskopisch zarte, lichtere und etwas glänzende Pinien, diegrößten Theils nach zwey sich durchkreuzenden Richtungen parallel laufen und ein enges Netz mit rhomboidalen und trapezoi-.dalen, vertieften und etwas dunkler gefärbten, matten.Zwischenfeldern bilden, wie dies; z. B. jenes große Korn in dem aufder siebenten Tafel von der abgeschliffenen Fläche vorgestellten Meteor-Steine von Sales sehr deutlich zeigt, aber der »nkros-copisch zarten Beschaffenheit wegen nicht dargestellt werden konnte. (Bemerkenswerth ist, daß in diesem abgcschliffcncn undgeätzten Korne derben, gediegenen MetalleS — nebst Atomen von der bröcklig-körnige» Substanz von ins Nöthliche ziehen-der Farbe — zwei) kleine unförmlich eckige Körner von unveränderter und von der Säure unangegriffener Steinmasse einge-keilt erscheinen.) An jenen kleinen Massen Gediegeneisen, welche in Gestalt wahrer Zacken in der Steinmasse der Meteor-Steine Vorkommen, habe ich bisher durch Aetzung keine Spur eines Gefüges oder irgend einer Heterogeneitat des Metalleserhalten können, und die Oberfläche derselben zeigte sich stets gleichförmig an Farbe und Glanz, jene war aber lichter unddieser stärker als an jenen größern, derber,: Massen.
Es dürfte wohl voreilig scheinen entscheiden zu wollen, welcher von jenen vier Metall-Massen, dem Gefüge nach —dessen Darstellung und Beschreibung vergleichend gegen einander zu stellen hier versucht worden ist —- in Hinsicht auf Voll-kommenheit oder Vollendung in der Ausbildung, der Vorzug gebühre; inzwischen will ich mir doch erlauben eine Vermuthungzu äußern. Das Gefüge der Elbogner Masse zeigt von allen unstreitig den höchsten Grad von Ausscheidung und regelmäßigerAbsonderung der einzelnen, mehr oder weniger verschiedenartig erscheinenden Theile desselben, nähmlich: die häufigsten, zarte-sten, gleichförmigsten und am schärfsten begränzcen Streifen; die meiste, und zwar der vorauszusetzenden Grund-Krystallisa-rion — dem regelmäßigen Octäeder — an: vollkommensten entsprechende Regelmäßigkeit und Gleichförmigkeit der Zwischcn-felder und in deren Schraffirung; die vollkommenste, häufigste und zum Theil selbst etwas regelmäßige Ausscheidung der bröck-lig-körnigen, und die nicht minder häufige der ähnlichen, härter,: Substanz, so wie die Ausgesprochenheit aller dieser Theileund der Substanzen aus welchen sic gebildet sind, im äußern Ansehen sowohl als in den physischen Eigenschaften, auf derenEigenthümlichkeit und Reinheit hinzudeuten scheint. Das Gefüge aller übrigen zeigt dagegen, und zwar in derselben Reihen-folge in welcher sie dargcstellt und beschrieben worden sind, ungleich mehr Einfachheit; aber eben diese Einfachheit hat offen-bar ihren Grund in einer minder häufigen und weniger scharfen Absonderung der homogenen Theile, und in einer mangelhaf-ten Ausscheidung der heterogenen Substanzen und Stoffe — die doch in der Total - Masse vorhanden zu scyn scheinen — wel-ches einerseits in der geringeren Menge, minder scharfen Bcgranzung und weniger regelmäßigen —wenigstens der vorauszu-setzenden Grundform im Allgemeinen minder entsprechenden Absonderung jener, und in der Mangelhaftigkeit oder doch genü-gen: Menge dieser, und in der weniger ausgesprochenen Eigenthümlichkeit und Hetcrogeneität der vorhandenen, hinlänglicheBekräftigung finden dürfte. In so ferne demnach die Vollkommenheit oder ein höherer Grad von Ausbildung dieser Massen-überhaupt, in der häufigen: und vollkommneren Ausscheidung der heterogenen Bestandtheile, und in der schärfer,: Absonderung:u:d regelmäßigeren Lagerung der aus ihnen einzeln bestehenden, oder aus der neuen Verbindung einiger derselben gebildetenS:ckstai:zei: zu suchen ist; in so ferne möchte wohl die Elbogner Masse unter den hier abgehandelten den ersten Anspruch dar-auf machen dürfen.
Lange nachdem diese Note schon niedcrgeschrieben war, und eben als dieser Vogen der Presse übergeben werden sollte, er-halte ich durch Herrn v. Wid m ann stätten die Resultate einiger physisch-technischer Versuche, welche derselbe auf meineBitte mit dem uns so sehr problematisch scheinenden Cap'schcn Gediegeneisen, so weit es der Drang der Zeit und der Um-
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