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Beyträge zur Geschichte und Kenntniß meteorischer Stein- und Metall-Massen, und der Erscheinungen, welche deren Niederfallen zu begleiten pflegen
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Diese verschiedenen Theile in welchen sich das Gefüge durch den Abdruck auSspncht, zeigen sich nun auf der geätz-ten Metall-Fläche selbst, von folgender Beschaffenheit.

Die nach den vier Richtungen gehenden Streifen erscheinen bey diesem Grade von Actzung als die tiefsten Stel-len (jene Nisse ausgenommen, die aber nicht durch die Aetzung zum Vorschein gebracht worden sind), und zwar alle vonganz gleicher Tiefe; die Ränder aber, die im-Abdrucke deren Eontonr gaben, am erhabensten, als Leisten oder dünneZwischenwände, durch welche jene unter sich sowohl als von den Figuren oder Feldern geschieden werden, und die deren,nun zum Theil ausgeätzte, Substanz begränzen und gleichsam cinfassen, daher wir sie Einfassungslcistcn nennen wollen.

Die vertiefte Oberfläche, oder die rückständige Substanz dieser Streifen, hat ein etwas rauhes, unter dem Mi-kroöcopc gleichsam flachnarbigeö oder platt runzlicht - faltiges Ansehen, eine Zinkweiße Farbe, und einen schwachen me-tallischen, etwas seidenartig schimmernden Glanz; die Leisten dagegen sind vollkommen glatt, und haben eine licht stahl-graue, stark ins Silberweiße ziehende Farbe, und einen sehr starken, spiegclicht metallischen Glanz.

Einige (obgleich hier nur wenige) dieser Streifen erscheinen theils durch einzelne wenige, und dann ziemlich starke,theils aber auch durch sehr viele, dicht aneinander gereihete, und dann mehr oder weniger zarte, oft mikroscopischfeine, bisweilen bloß aus zusammen gereihcten Puncten oder kurzen Strichelchen zusammen gesetzte, oft im Verlaufeaussetzende, abgebrochene, erhabene Linien die unter sich sowohl als den Einfassungslcisten parallel, aber nicht voll-kommen geradlinig, sondern meistens etwas gebogen oder fast wellenförmig verlaufen der Länge nach gestreift. Es ha-ben diese Linien, die wir zum Unterschiede Strcifungs - oder besser, znmahl sie eine entsprechende Wirkung hervorbringen Schraffirungsleisten nennen wollen, gleiche Höhe mit den EinfassnngSleisten (daher sie auch im Abdrucke er-scheinen), mit welchen sie selbst ihrer Substanz nach von ganz gleicher Beschaffenheit zu seyn scheinen, wie sic dennauch dieselbe Bestimmung haben, indem sie ähnliche Streifen begränzen, nur daß diese oft so mikroscopisch zart sind,daß jene Leisten sich fast berühren.

Die Felder oder Figuren, welche zwischen jenen Streifen liegen durch deren Zusammenstößen und Durchkreu-zen sie gebildet werden erscbeinen zwar ebenfalls tiefer als die Einfassungslcisten die zwischen ihnen und den Strei-fen gleichsam die gemeinschaftliche Scheidewand bilden, und daher im Abdrucke auch zugleich die Form und Begränznngjener bezeichnen aber bey weitem nicht so tief geätzt wie die Streifen, wie sich denn auch ihre Oberfläche, znmahl

wenn diese rauh oder gestreift ist, bey einem .gewissen Grade von Aetzung, obgleich schwächer als die Einfassungsleisten,

abdruckt.

Es haben diese Felder eine eisengraue Farbe, ein ganz mattes metallisches Allsehen, und theils eme glatte, theilsaber, und zwar durchaus oder nur zum Theil, meistens gegen die Winkel zt,, eine rauhe, mikroscopisch fein gekörnte-Oberfläche; sehr viele aber haben dieselbe ganz, oder zum Theil, zart erhaben gestreift. Diese Streifung (Schrassi-rung) wird, so wie vorhin bey den Streifen bemerkt wurde, durch ganz ähnliche, aber gewöhnlich äußerst zarte undmikroscopisch feine, mehr oder weniger, doch meistens sehr dicht an einander gereihete, erhabene Linien oder Leisten her-vor gebracht, die, bey ihrer Menge und Zartheit, mittelst ihres Glanzes diesen Feldern oft einen seidenartigen Schim-mer geben. Es laufen diese Schraffirungsleisten aber auf den einzelnen Feldern nur höchst selten bloß nach einer Rich-tung (wie dieß bey den Streifen der Fall ist), sondern gewöhnlich erscheinen sie partienweise, und zwar parallel unter

sich sowohl als mit eben so vielen Seitenrändern, nach zwey oder drey Richtungen, die sich im Kleinen eben so und

unter ähnlichen Winkeln durchschneiden und durchkreuzen wie die Streifen im Großen (daher eine wahre Schraffirungbewirken). Sehr oft sind diese Leisten nicht nur einzeln oder partienweise solcher Gestalt unterbrochen, sondern sie selbstsetzen oft aus, und lassen einen glatten Zwischenraum, oder erscheinen bloß als in eine Linie gereihte Puncte oderStrichelchen. Beynahe jedes Feld hat seine eigenthümliche Schraffirung, ohne Bezug auf die nächst liegenden. Jenevertieften Streifen scheinen eine vollkommene Trennung oder Isolirung zwischen denselben zu bewirken. Es scheint die-selbe übrigens von den Rändern der Felder oder von den Einfassungsleisten her ausgegangcn zu seyn, wenigstens zeigensich hier immer die meisten Leisten, auch wenn sich im Mittel oft gar keine finden und sie selbst nicht weit hinein reichen,sondern als abgebrochene Strichelchen an einem der Ränder erscheinen; inzwischen zeigt sich doch auch oft im Mittel ei-nes Feldes die Streifung fleckweise unterbrochen; so daß z. B. mitten in einer Partie senkrecht laufender Leisten ein Fleckvon ganz unregelmäßiger Form von solchen einer schiefen Richtung vorkommt. In manchen Feldern erscheint die Strei-fung nur in Gestalt zarter, mikroscopisch feiner, mehr oder weniger dicht und anscheinend ganz unordentlich zerstreu-

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