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Beyträge zur Geschichte und Kenntniß meteorischer Stein- und Metall-Massen, und der Erscheinungen, welche deren Niederfallen zu begleiten pflegen
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metallischen Gemengtheiles als Eisen - oder Schwefelkies, und zwar, nach letzteren, wegen deö geringen VerhältnissesVes Schwefels zum Eisen (l), und da er auch meistens mehr oder weniger auf den Magnet wirkt (2), als Schwcfel-eisen im Minimum oder als Magnetkies, zu erkennen.

Auf geschliffenen und polierten Flächen erscheint auch dieser Gemengthcil ungleich deutlicher, da die kleinsten Theil-chen mehr zur Ansicht kommen ( obgleich viele während deö Schnittes ihrer Sprödigkeit halber ausgefprengt werden mö-gen), und sich besser, ja oft ausschließlich nur hier, von jenen des Gedicgencisenö unterscheiden lassen, indem sie im-mer einen etwas schwächern Glanz (wahrscheinlich als Folge des Anlaufens durch die augewendcte Feuchtigkeit währenddes Schnittes) und eine dunklere, stets ins Stahl- oder Zink-Graue fallende, und meistens ins Nothliche oder Gelb-liche ziehende Farbe haben, und sich gewöhnlich (zumahl wenn in etwas größeren Massen), rissig, zersprungen undzerklüftet, oder äußerst zartkörnig angchäuft zeigen. Sie sind übrigens mehr oder weniger häufig, sehr ungleichförmigdurch die ganze Steinmasse zerstreut, und eben so wie die Gediegeneiscntheilchen in der Gruudmasse sowohl, als, undzwar in einem ähnlichen geringeren Verhältnisse, im olivinartigen Gemengtheile, und erscheinen als äußerst zarte, oftmikroscopisch feine Puncte, entweder einzeln oder gruppirt, und in größeren oder kleineren, theils zart und vielfach aus-gezackten und ausgeschlitzten, theils scharf bcgränzten, dichten Flecken.

Von dem ganz mikroscopisch feinen Vorkommen dieser Kiestheilchen und deren innigen Verbindung mit den Gcdic-geneisentheilchen, ist bereits oben bep diesen Erwähnung geschehen; so wie auch, daß sie nur selten, wenn je, unmit-telbar von Rostflecken begleitet sind.

Es ist dieser Gcmengtheil (5) für manche Meteor-Steine sehr charakteristisch (zu welchem Ende aber nothwendig

(1) Die meisten bisherigen Analysen von Meteor -Steinen lassen zwar nur durch einen bestimmt, oft auch ganz unbestimmt, und

selbst nur als Spur angegebenen Gehalt an Schwefel auf die gewesene Gegenwart von geschwefeltem Eisen als Gemcngtheilderselben, keuresweges aber aus dessen quantitatives Verhältnis; zur Steinmasse, am wenigsten vollends auf dessen individuelleZusammensetzung und auf das Verhältnis; des Schwefels zum Eisen in demselben schließen. Inzwischen hat doch Howardschon das, letztere näher bestimmt, indem er iss Gran Kies aus einem Steine von Benares für sich analysirte, und obgleichmit unberechenbarem Verluste an Schwefel 2 Gran desselben mit in- Gran Eisen verbunden, demnach beyläufig 20 Per-cent Schwefel fand. Aus Stro meyers neuesten 'Analysen der Steine von Erpleben und Köstritz ergibt sich (aber freylichnach stöchiometrischem Calcule, wobey es wohl in Frage stehen dürfte, ob bey diesen räthselhaften Producten so ganz zuver-sichrlich daraus anzugehen seyn möchte) bey ersteren ein Gehalt an Magnetkies von fast 8, bey letzteren von beynahe 7 Pcr-cent, und bey beyden ein gleiches freylich präsumtives Mischungsverhältnis; von 58 Schwefel zu 100 Eisen- (wie esBerzelius für den terrestrischen Magnetkies statuirt hat). Schon Howard hat Nickel und zwar in eine»; auffallendgroßen, unwahrscheinlichen Verhältnis; von beynahe 10 Percent mit diesem Schwefeleisen in Verbindung gefunden, und daVauquelin wenigstens (Moser und Klaproth nicht) eine Spur von jenen; Metalle auch in der Masse der Steinevon Scannern fand, die doch gar kein reines Gediegeneisen enthalten, so dürfte es wohl einen beständigen Bestandtheil des-selben ausmachen.

(2) Lange aber nicht aller, wie schon GrafBournon ausdrücklich von jenen; aus den Steinen von Benares, und Klaprothvon dem, selbst speisgelben, aus jenem von Lissa und Erxleben bemerkt, und ich auch von jenem aus den Steinen von Sienaund Maurkirchen behaupten kann, von welche»; auch nicht die kleinsten Atome von der Magnetnadel in Bewegung gesetztwerden; übrigens in sehr verschiedenen Graden. Aeußerst schwach z. B. wirkt jener aus den Steinen von Parma, und mehren inasso als in; Pulver, vielleicht bloß in Folge der umgebenden oder anhangenden Atome von Gediegcneisen oder Eisen-Opydul; hier und da einiger aus der Masse der Steine von Siena und Lissa, etwas stärker; äußerst stark dagegen und selbstin den klemsten Aromen, jener aus den derben Gediegeneisen-Maffen. Und ich glaube bemerkt zu haben, daß der verschiedeneGrad von Retractibilitat dieses Kieses überhaupt mit der Menge und Masse des vorhandenen Gcdiegeneisens in einen; Ver-hältnisse stehe. Ob derselbe übrigens von den oben erwähnten verschiedenen metallischen Beymischungen , oder von einer Zu-standsverschiedenheit des Eisens, oder von dem Mischungsverhältnisse des Schwefels zum Eisen abhange, will ich vor der Handdahin gestellt seyn lassen, und nur die Analytiker darauf aufmerksam gemacht haben.

( 3 ) Dieser Gemengtheil ist es vorzüglich, der die Erklärung, selbst mancher Nebenerscheinungen und Veränderungen, welche mitdiesen Massen offenbar in unserer Atmosphäre erst vergehen, so schwierig macht, und zu den widersprechendsten HypothesenVeranlassung gab. So ließe sich z. B.- wie es denn auch, jenes und manches andern Einspruches ungeachtet, ziemlich all-gemeu; geschieht das Leuchten, Glühen, Funkcnsprühen und endliche Zerplatzen der Feuerkugeln, und vollends die Bildungder Rinde (anscheinend! das ausgesprochene Product eines gewöhnlichen Schmelz-Prozesses) über die vereinzelten Bruchstückederselben, durch unter mehr oder weniger annehmbaren Voraussetzungen zuläßliche Entwickelung oder Freymachung vonWärmestoff am kürzesten und leichtesten erklären, wenn nicht das häufige Vorkommen dieses Gemengtheiles in der ganzenMasse, und selbst an der Oberfläche, und ganz dicht unter der Rinde der Steine, und nahmentlich auch in den ganz reinenund derben Gediegeneisen-Maffen, im ganz unveränderten Zustande seiner oft aufs höchste ausgesprochenen metallischen Be-schaffenheit bey dessen leichter Zerstörbarkeit durch Hitze dagegen stritte, um so mehr als diese, wenigstens in unserer Atmos-phäre, dem Einflüsse des Opygens, und bey der schweren Schmelzbarkeit der Stein- und vollends der Eisenmassen (welche

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