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Beyträge zur Geschichte und Kenntniß meteorischer Stein- und Metall-Massen, und der Erscheinungen, welche deren Niederfallen zu begleiten pflegen
Entstehung
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Nach dieser Beschaffenheit der Oberfläche laßt dieser Stein drey Verschiedenheiten nach seinen verschiedenen Flachenerkennen, wovon die eine Seitenfläche für sich die eine, die derselben entgegen gesetzte, schmale, in Verbindung mitder untern Endfläche, die andere, und die beydcn breiten, sich gegen über stehenden Seitenflächen zusammen, die drittezeigen.

Die Rinde ist an diesem Steine ganz besonders ausgezeichnet und merkwürdig. Sie ist durchaus von derselbenHauptbeschaffenheit und von gleicher, und zwar von der rauhen, ganz vollkommen blattförmig gezeichneten Art (A. a. I.Gilbert's Annalen Bd. 51, S. 56 ), zeigt aber doch, nach den verschiedenen Flächen, die sic bedeckt, unverkennbareine zwey -, zum Theil dreyfache Modification.

An der untern Endfläche, von wo aus die blattförmigen Zeichnungen ihre Richtung nach auswärts über die Sei-tenflächen nehmen, erscheint sie noch sehr unvollkommen und undeutlich blattförmig, mehr verworren, runzlicht-aderig,von etwas graulich - schwarzer Farbe, und etwas mattem, fettigem Glanze; an der schmalen, convexen Seitenfläche ist§ sie von gleicher Farbe und ähnlichem Glanze, aber schon deutlich blattförmig gezeichnet, und die Blätter streichen gerade

nach aufwärts gegen das obere Ende, und bald schlagen sie, bald die Blätter der angränzenden breiten Seitenflächenüber die abgerundeten Kanten. An den bcyden breiten Seitenflächen ist sie schon ausgezeichnet blattförmig, und dieRichtung der Blätter geht von der Grundfläche nach aufwärts und etwas schief, größten Theils gegen die schmaleSeitenfläche hin. Ihre Farbe zieht sich mehr ins Pechschwarze, und ihr Glanz ist etwas stärker und mehr fettig, undbepdes um so mehr, je mehr sie sich dem obern Ende und der vierten Seitenfläche des Steines nähert. Auf dieser letz-teren endlich ist sie besonders ausgezeichnet und großblätterig, und die Blätter streichen, wie vom Mittel der untern End-fläche aus, schief aufwärts in entgegen gesetzter Richtung nach den angränzenden breitem Seitenflächen, und mehr oderweniger selbst über die gemeinschaftlichen scharfen Kanten, so daß sie hier theils am Rande frey anstehen, theils, aufjene Flächen ganz überschlagend, einen mehr oder weniger deutlichen und unterbrochenen Saum auf denselben bilden.Die Rinde ist übrigens auf dieser Fläche von einer sehr dunkel-, fast kohlschwarzen Farbe, mehr seidenartigem, schim-merndem Glanze, nnd von zarterer Beschaffenheit (die Adern sind nähmlich viel feiner und schärfer), und nähert sichüberhaupt sehr der strahlig-aderigen Art; auch scheint sie, wo nicht im Ganzen, dünner, doch gleichförmiger zu sepn,wenigstens ist sie nicht so, wie an den übrigen Flächen, stellenweise, am Rande der Blätter zumahl wo sich dieserüber den Rücken von Erhabenheiten zieht verdickt, angehäuft, und gleichsam wie Oehlfarbe mit einem groben Pinselhingeschmiert. An der obern Endfläche, die eigentlich, wie bereits erwähnt, bloß einen stumpfen, abgerundeten Randbildet, ist die Rinde bis gegen das Mittel derselben hin dick, fast wulstig (hie und da wohl auf eine halbe Linie) an-gehäuft, besonders glatt, und pon den breiten Flächen her, wie erstarrendes Pech, gleichsam angcflvffen, nnd zwarscheint es, den abgestvßenen Stetten nach, die obere glatte Schichte zu sepn, welche sich hier verdickt hat.

Von unvollkommener Rinde findet sich nur an einer äußerst kleinen, kaum bemerkbaren Stelle, auf jeder der brei-ten Seitenflächen, eine Spur, wo offenbar die Niude nichr zusammen geflossen war.

Angedrückte Erde zeigt sich nur an der schmalen convexen Fläche, und gegen die untere Hälfte der an sie gränzen-den breiten Seitenflächen, welches auch die Stellen sind, auf welche der Stein, kraft seines natürlichen Schwer-puncteö, gefallen sepn sollte (1).

Die Abbildung stellt diesen ausgezeichneten Stein, auf der schmalen Seitenfläche liegend, etwas schief gewendetvor, und zeigt die eine ebenere Seitenfläche fast in gerader, eine der breitem in schiefer, und die untere Endfläche inscurcirter Richtung (2).

(1) Und dieser Richtung im Falle scheint die Modifikation der Rinde auf den verschiedenen Flächen sehr zu entsprechen.

(2) In Gilbert's Annalen Bd. 3 , ist von diese», Steine Tafel r Fig. 2 bereits eine verkleinerte und skizzirte Abbildung, abervon einer der breiten Seitenflächen, gegeben worden ; ich habe daher absichtlich hier eine andere Flache zur Darstellung ge-wählt.

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