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Beyträge zur Geschichte und Kenntniß meteorischer Stein- und Metall-Massen, und der Erscheinungen, welche deren Niederfallen zu begleiten pflegen
Entstehung
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An der convexen Seitenfläche dagegen, auch an dem obcrn, verunstalteten Theil derselben, ist die Rinde besondersausgezeichnet, von der sehr rauhen, runzlicht und faltig-aderigen Art (ebendas. S. 56, A. a. i.), zwar dicht undfest, aber sehr ungleichförmig, da fleck- und stellenweise die oberste, rauhe Schichte derselben fehlt, wo sie lockerer,porös, matt, und mehr braun als schwarz erscheint; sonst bcynahe kohlschwarz, und von ziemlich starkem, nur durchjene Stellen unterbrochenen, aber mehr seidenartigen, schillernden Glanze. Abgesehen von der Erhabenheit einzelnerstarker Runzeln und Falten, hat sie im Ganzen keine beträchtlichere Dicke als jene an den entgegen gesetzten Flächen.Die erhabenen, ziemlich scharfen Adern, Runzeln und Falten, bilden ein ziemlich enges, unregelmäßiges Netz, oderein verworrenes Adergeflccht; aber, obgleich einige mehr verlängerte Adern, zumahl hie und da auf den Rücken derErhabenheiten, welche einige Vertiefungen begränzen, ausgezeichnet und besonders scharf sind; so sind dieses doch keineNähte, da sie immer nur von einer Seite her gebildet werden, und keine bestimmte Richtung haben. Dagegen ist dieRinde an allen Kanten dieser Fläche, sowohl gegen die beyden andern Seitenflächen, als auch gegen die untere End-oder Grundfläche hin, obgleich hier schwächer und undeutlicher, angehäuft, verdickt, und über die Kanten selbst geflos-sen, so daß sie an jenen Flächen eine Art von Saum bildet, der wie eine doppelte Lage von Rindenmassc, über eineLinie breit, sich auf dieselben und über die denselben eigenthümliche Rinde hinein zieht, genau dem Laufe der Kantenfolgt, und ziemlich scharf abgeschnitten endigt. An einer der Seitenkanten ist diese Saumrinde, und zwar gerade anden zwei) hervorragendsten stellen, auf einen halben Zoll Länge, wieder gegen die Fläche zurück gedrückt, gerade alswenn der Stein mit diesen Pnmt«n gegen einen harten Körper gestoßen wäre, der die (noch nicht ganz erstarrte?)Rinde zurück gebogen hätte. Die Beschaffenyrte der Rinde an der obern Endfläche stimmt ganz, so wie die übrige Be-schaffenheit der Oberfläche des Steines hier, mit der Beschaffenheit beyder an dieser convexen Fläche überein; jene da-gegen an der untern End- oder Grundfläche weicht hierin, obgleich nicht sehr auffallend, von jener an beyden Seitendes Steines ab. Sie ist nähmlich bey weitem nicht so glatt und fertig glänzend, wie die an den concaven Seitenflä-chen; aber auch nicht so rauh und runzlicht - aderig und schimmernd, wie die an der convexen, sondern überhaupt mehrvon der gemein-aderigen, an den Steinen von S tannern am gewöhnlichsten vorkommenden Art (A.a. 2 ). Vonder convexen Fläche her bildet die dortige, über die Kante auf diese Fläche nur etwas übergeflossene Rinde, auch nureinen undeutlichen, unvollkommenen Saum; von den beyden concaven Flächen her aber steht die Rinde gleichsam anden Rand der gemeinschaftlichen Kante frey an, und von jener dieser Fläche geschieden.

Von unvollkommener Rinde findet sich an diesem ganzen großen Steine nur eine und selbst etwas zweydeutigeSpur, an einer kleinen Stelle auf der scharfen gemeinschaftlichen Kante der concaven Seitenflächen.

Nur an diesen letztem Flächen, auf welche der Stein auch wirklich aufgefallen zu seyn scheint, da er nahmentlichauf denselben liegend gefunden wurde, und zum Theil an den beyden Endflächen, findet sich Erde in die kleinen, seich-ten, ohne dieselbe kaum sichtbaren, Zwischenräume des schwachen Adcrgeflechteö, und in die vertieften Puncte und Po-ren der Rinde an- und eingedrückt; auf der convexen Fläche dagegen, die bey dem geringen Eindringen des, doch überz Zoll dicken, Steines in das Erdreich hoch genug über dasselbe hinausragte, so daß nicht leicht ein Regenguß Erdedarüber schlemmen konnte, zeigt sich trotz der Rauhigkeit der Oberfläche keine Spur davon. (An dem Steine Fig. 2finden sich erstere, sonst ganz gleich beschaffene Flächen, ganz rein von Erde, wovon sich hier überhaupt nur etwas ander Grundfläche zeigt.)

Die Abbildung zeigt diesen besonders ausgezeichneten Stein, auf der convexen Seitenfläche liegend (wie Figur2. Ir. den ähnlichen), von den beyden glatten, concaven Seitenflächen und ihrer gemeinschaftlichen Kante (nur gestürzt,die Grundfläche nach oben, und etwas gewendet), um den merkwürdigen Rindensaum, von der convexen Fläche her,an einem Seitenrande (in das nöthige Licht gebracht) ersichtlich zu machen.