Vierte Figur.
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<^2er kleinste, und doch vollkommen ganze und durchaus überrindete, bei) Stannern gefallene Stein, der kaum56 Gran wiegt.
Auch dieser ward erst einige Zeit nach dem Ereignisse cingcbracht, und vom k. k. Krcisamte zu Jglau mit derAnzeige, daß er ebenfalls in der Nähe des Dorfes Lang-Pirnitz, also im südlichen Theile des befallenen Flächen-raums, aufgefunden worden sei), hierher cingesendct; im Situations-Plane aber eben sowenig, wie vom vorigenSteine, der scheinbaren Unbedeutenheit wegen, der Finder genannt, oder die Fallstellc angegeben.
Es zeigt derselbe einen eyförmigen Umriß, da er aber sehr platt gedrückt, und bey einer Länge von 11 nnd einerBreite von 8 Linien, im größten Durchmesser, an der dickestcn Stelle kanm Linie mißt, eine mandelförmige Gestalt.Diese Gestalt nähert sich jedoch — indem die beyden Flächen auf der einen Seite in eine scharfe Kante zusammen sto-ßen, an der entgegen gesetzten aber durch einen ziemlich breiten Rand verbunden sind, der eine dritte, obgleich weit-schmälere, Fläche bildet — einem ungleichseitigen Prisma, und damit auffallend, obgleich im winzig Kleinen, derForm des nächst zu beschreibenden, Figur 5 abgebildeten, Steines; nur daß an diesem Steine das Prisma von zwei)Flächen her stark zusammen gedrückt, und die dritte Fläche die schmälste ist, nnd daß diese sich allmählich in den Randder andern Seite, der gemeinschaftlichen Kante der beyden andern Flächen, verliert, ohne mit denselben Endflächenzu bilden.
Die beyden großem Flächen sind etwas convex, allmählich gegen ihre gemeinschaftliche, fast schneidend scharfe, Kanteschief abnehmend, und, zumahl die eine, durch ziemlich tiefe ungleichförmige Eindrücke, die eben so, wie an den gleich-artigen Flächen jenes Steines, mehr den Unebenheiten einer natürlichen Bruchfläche als gewöhnlichen Eindrücken glei-chen, sehr uneben; die schmale Fläche ist noch weit gewölbter und unebener, zumahl nach einem Ende hin, wo ein
Vertiefung zurück ließ.
Die Rinde scheint auch an diesem Steine durchaus von einerlei) Beschaffenheit zu scyn, und ist auch wirklich voneinerlei), und zwar von der glatten Art, von dunkelschwarzcr Farbe und starkem fettigem Glanze, ganz ähnlich jeneran den concaven Flächen des zuvor beschriebenen und Figur 2 b, und des nächst zu beschreibenden, Figur 5 abgebilde-ten, Steines; nur scheint sie fast durchaus dünner zu seyn; denn sie zeigt einen Grad von Durchscheinenheit, der seltenvorkömmt, so daß der, wie es scheint, schwerer in Rinde umwandelbare weiße Gemengtheil der Steinmasse in Gestalteinzelner gelblicher und bräunlicher Körner durchscheint; und die Adern sind etwas stärker und faltenartiger, doch ohnedie Oberfläche rauh zu machen oder ein Netz zu bilden. -Offenbar zeigt sich aber auch an diesem, doch so kleinen Steine eineModifikation oder Abstufung der Hauptbeschaffenheit der -Rinde; denn unverkennbar ist sie an der einen breiten Fläche,dichter, dunkler und glänzender, und von hier ist sie auch in Gestalt eines unvollkommenen Saumes über den scharfenRand auf die entgegen gesetzte Fläche, und zum Theil auch über den stumpfern Rand der auf einer Seite an dieselbegränzenden schmalen Fläche, welche in allen Beziehungen mehr mit jener übereinstimmt, übergeflossen. Von unvoll-kommener Rinde findet sich keine Spur, und nur gegen das eine etwas dickere und breitere Ende des Steines zeigt sichetwas Erde an der schmalen Fläche.
Die Abbildung zeigt den Stein im ganzen Umrisse auf der einen breiten, stärker übcrrindetcn Fläche liegend, mitdem scharfen — der schmalen Flache entgegen gestellten — Rande nach vorne gekehrt, um den Rindcnsaum auf dereinen einiger Maßen ersichtlich zu machen.
vcrhältnißmäßig beträchtliches Stück der Steinmasse sich gleichzeitig losgetrennt zu haben scheint, und eine bedeutende
Fünfte Figur.
^iner der größten Steine von dem Ereignisse bey Stannern, 3 Pfund 18 Loth wiegend.
Er ward am Tage (29. May) der an Ort und Stelle abgehaltenen Untersuchungs-Commission, bey angeordneterAufsuchung der gefallenen und ganz außer Acht gelassenen Steine, von einem Bauersweibe auf einem FeldezwischenStannern und dem Dorfe Falkenau, beynahe imMittelpuncte des befallenen Flächcnraums (und zwar etwa 600"
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